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Aktuelles
15.07.2010
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Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Rückblick vom Donnschtig-Jass!

Sendung SF DRS anschauen!

Bildergalerie SF DRS

7vor7-Beitrag Telebasel

Ortsportrait von Riehen

Glanz&Gloria -Beitrag

Fotogalerie

Sonderausgabe Riehener Zeitung

Fotogalerie "selmi"

Donnschtig-Jass SF DRS

 

Donnschtig-Jass 2010

Riehen hat am 8. Juli in Rheinfelden um die Austragung der Live-Sendung von SF DRS gespielt - und - gewonnen.

Herzliche Gratulation allen Beteiligten!

Der nächste «Donnschtig-Jass» vom 15. Juli 2010 gastiert somit in Riehen und garantiert wieder ein grosses Fernseh-Fest, spannende Jassrunden, Musik und Spass. Die Gemeinden Simplon Dorf (VS) und Visp (VS) spielen um die Austragung der nächsten Sendung. Moderatorin ist wiederum Monika Fasnacht. Prominente Gäste in Riehen sind Beni Thurnheer und Christina Surer, Rennfahrerin und Schauspielerin. Ort des Geschehens ist der Gemeindehausplatz und Umgebung. Die Vorbereitungen durch ein initiatives OK unter der Federführung des Verkehrsvereins Riehen sind in vollem Gang.

Tagesprogramm am 15. Juli 2010:
- Einzelproben ab 13.30 Uhr
- Generalprobe ab 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
- Warm Up ab 19.30 Uhr
- Live-Sendung von 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr
- anschliessend Festbetrieb

Für die Teilnahme an der Live-Sendung empfehlen wir Ihnen, bis spätestens 19.30 Uhr Ihre Plätze eingenommen zu haben. Der Besuch der Sendung ist kostenlos. Es werden keine Tickets benötigt.

Wir wünschen Ihnen viel Spass!

19.06.2010
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Riehener Landgut-Fest
im Bäumlihof

am 19. Juni 2010 

16 Uhr
Riehen… landwirtschaftlich
Bauerngut Bäumlihof  –
die Geschichte eines grossen Gutsbetriebs
Gästeführung mit Jürg Schmid
und Thomas Kyburz
Treffpunkt: Bushaltestelle „Habermatten“, Riehen

18-22 Uhr
Country-Unterhaltung und Tanz
mit den Live-Bands
„Country Blues Projekt“ und „Deep South“
Verpflegung mit „Country-Grill spezial“
Whisky-Bar "Zem Duudelsagg"
Attraktionen

Fotogalerie

07.05.2010
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DONNSCHTIG-JASS Die Vorbereitungen laufen

SF DRS war in Riehen: Für alle Fälle gewappnet 

Ob die Sendung Donnschtig-Jass tatsächlich zu uns nach Riehen kommt, entscheidet sich erst am 8. Juli in Rheinfelden: Dann nämlich spielt das Jass-Team Riehen gegen Röschenz um die Austragung der Sendung vom 15. Juli. Eine Fernsehsendung von der Grösse des Donnschtig-Jass kann aber nicht innerhalb einer Woche geplant und ausgeführt werden. Deshalb wurden die Vorbereitungen für die Sendung schon vor langer Zeit vom Riehener Donnschtig-Jass-Organisationskomitee aufgenommen. Letzte Woche traf erstmals eine grössere Delegation des Schweizer Fernsehens in Riehen ein, um den Gemeindeplatz genauer zu inspizieren. Sollte Riehen gegen Röschenz gewinnen, ist es hier, wo die Sendung aufgezeichnet wird. Die Donnschtig-Jass-Macher vom Schweizer Fernsehen messen die möglichen Veranstaltungsplätze der teilnehmenden Gemeinden an einer langen Liste von Kriterien. Die Attraktivität als Fernsehkulisse wird letztlich in einer Gesamtnote zum Ausdruck gebracht. Die Bestnote ist 1, eine 3 bedeutet im Jargon des Fernsehens «unbespielbar». Der Riehener Gemeindeplatz hat nach der ersten Besichtigung eine 1,5 erhalten. Als mögliches Problem hat die Aufnahmeleitung die Bäume in der Umgebung identifiziert: Jene auf dem Parkplatz stellen für die Kranbauer ein Hindernis dar, das umwunden werden muss. Und jene auf der Wettstein-Anlage, die im Hintergrund zu sehen sein werden, bereiten den Lichttechnikern Kopfzerbrechen. Als Pluspunkt nennt Regisseur Bruno Kocher dafür den weitläufigen Charakter der Wettstein-Anlage: «Es ist zwar ein Platz, aber gleichzeitig ist er offen.» Das Aufbaupersonal hat indes handfeste Eigeninteressen: Sie freuen sich, wenn das Set einfach zu installieren ist. Kürzlich habe sich eine Gemeinde diesbezüglich keine Freunde verschafft, verrät Kocher. Die Verantwortlichen des OKs wollten im Falle eines Sieges eine Bühne auf einem See bauen. Die komplizierte Konstruktion hätte für das Aufbaupersonal Mehrarbeit bedeutet. «Das Aufbaupersonal hat da gehofft, dass der Gegner gewinnt», verrät Kocher. Der ganze Aufwand mit den Vorbereitungen des Riehener OKs könnte sich allerdings als umsonst erweisen: Dann nämlich, wenn sich Riehen in Rheinfelden nicht gegen Röschenz durchsetzen kann. Nicole Strahm und Lukas Buholzer vom OK räumen ein: «Das täte natürlich sehr weh.» Sie stossen damit beim Donnschtig-Jass-Team des Schweizer Fernsehens auf Verständnis. Dort weiss man, dass eine verpasste Teilnahme in den Gemeinden grosse Enttäuschung auslösen kann. Kürzlich sei eine kleine 200-Seelen-Gemeinde zum zweiten Mal innert zehn Jahren in der Sendung unterlegen gewesen, erzählt Bruno Kocher: «Da leiden natürlich auch wir mit den Verlierern mit. Ihnen hätten wir den Sieg gegönnt.» Bei allem Mitleid weiss er aber auch: «So sind nun mal die Regeln.» 

Toprak Yerguz, Riehener Zeitung

24.04.2010
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Offizielle Vorausscheidung des SF DRS zum "Donnschtig-Jass"

Team Riehen steht! 

Die fünf Jasserinnen und Jasser, die Riehen vertreten werden, stehen fest. Aus 24 Jassern, die zur Ausscheidung kamen, wurde ein starkes Team Riehen gebildet. Am Donnschtig-Jass des 8. Juli wird gegen Röschenz gejasst. Die Ergebnisse der Riehener Spitzenjasser können sich sehen lassen: Jasskönig wurde Eduard Gomez. Er wurde bereits im Vorfeld als Favorit gehandelt. Dasselbe gilt für Hans Emmenegger, der dank dem zweitbesten Ergebnis Telefonjasser wird. 
Gomez wird nach Rheinfelden begleitet von der besten Jasserin, Rosmarie Bucher und von Joelle Roth, die die Jugend vertritt. Walter Maeschli ist Ersatzspieler, falls jemand des Teams Riehen ausfallen
sollte.
An sechs Tischen nahmen die Jasser an der Ausscheidung teil. Auch die Riehener Zeitung trug ihren Teil bei: Redaktor Rolf Spriessler-Brander liess sich ermuntern, als 24. Teilnehmer das Feld zu komplettieren. 16 Männer und sechs Frauen haben um die Aufnahme ins Donnschtig-Jass-Team Riehen gespielt. Bei den Jugendlichen kam es zum Duell unter Geschwistern: Joelle und Yanick Roth waren die einzigen, die für eine Teilnahme zu motivieren waren. Beide hielten wacker mit den Erwachsenen Schritt, wobei Joelle am Ende etwas mehr Glück vergönnt war als ihrem Bruder.
Alle Spiele fanden in äusserst freundschaftlicher und geselliger Atmosphäre statt. Ernst Marti hatte zu Beginn der Ausscheidung die letzten Unsicherheiten beseitigt («Es darf untertrumpftwerden!»). Danach gingen die Teilnehmer an die vier Passen à jeweils vier Runden. Die Gegner wurden zugelost.
«Es braucht auch Glück beim Differenzler.» Möge es dem Riehener Team gegen Röschenz hold sein!

Fotogalerie

23.04.2010
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Offizielle Vorausscheidung des SF DRS zum "Donnschtig-Jass"

http://www.telebasel.ch/waslauft/archiv.php?date=22-04-2010

 

20.03.2010
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Frühling!

 

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)
19.03.2010
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Unsere nächsten Veranstaltungen …

 

13.02.2010
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D' Riechemer Schuelfasnacht vom

Freitag, den 12. Februar 2010.

 

Der Cortège führte durchs Niederholzquartier!

 

Fotogalerie - erster Eindruck - weitere Bilder vom Cortège folgen!

 

12.02.2010
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Riechemer Schuelfasnacht 2010 

Alle miteinander am gleichen Tag! 

In Riehen wird am Freitag, 12. Februar 2010 einiges los sein. Primarschulkinder, Kindergarten-kinder und Spielgruppenkinder vereinigen sich zu einem einzigen grossen Fasnachtsumzug. Zum zweiten Mal findet der Schülercortège statt, organisiert unter dem Patronat des Verkehrsvereins Riehen (VVR). Der Cortège führt in diesem Jahr durch das Niederholz-Quartier und beginnt um 10 Uhr beim Schulhaus Niederholz. Gerechnet wird in diesem Jahr mit über 1‘300 Kindern aus allen Riehener Primarschulhäuser, der Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen, der Schulen ‚Gute Herberge und ‚Zur Hoffnung‘ plus der meisten lokalen Kindergärten und Spielgruppen.

Zusätzlich werden die Schüler durch Pfeifer und Trommler aus Basler Fasnachtscliquen begleitet. Sie sorgen für den stimmungsvollen fasnachtsmusikalischen Kontext.

Routenplan:
Niederholzschulhaus – Niederholzstrasse – Keltenweg – Bäumlihofstrasse – Keltenweg – Niederholzstrasse - Aeussere Baselstrasse - Im Niederholzboden – Arnikastrasse – Gstaltenrainweg – Keltenweg - In den Neumatten – Rauracherstrasse – Niederholzstrasse - Niederholzschulhaus.

Die Idee ist, dass Eltern und interessiertes Publikum aus der Bevölkerung von Riehen die Umzugsroute säumen und sich am farbenprächtigen Aufzug der Kinder freuen.

Interessierte Pfeifer und Trommler können sich anmelden, über Telefon 061 681 34 23.

Die Strassen werden eigens für diesen Anlass durch das Quartier verkehrstechnisch von der Polizei geregelt. Der Samariterverein Riehen wird für die Sicherheit vor Ort anwesend sein. Die Schüler der weiter entfernten Schulhäuser werden mit Extrabussen der BVB zum Cortège geführt. Am Ende des Anlasses wird allen aktiven Teilnehmern eine warme Mehlsuppe, Weggli und Tee offeriert.

Unserer Einladung Fasnachtshelgen zu malen sind sehr viele Schülerinnen und Schüler aus den diversen Schulhäusern und Kindergärten nachgekommen. Es ist eine sehr grosse Zahl an ausserordentlich schönen Zeichnungen bei uns eingetroffen. 48 solche Helgen hat das OK Schulfasnacht (Jury) für das Plakat ausgewählt. Wir finden es aber sehr schade, wenn diese schönen Werke, welche nicht auf dem Plakat erscheinen, ungesichtet wieder zurück bei den Meistern landen. Die Idee war deshalb eine kleine Ausstellung im Gemeindehaus zu realisieren um diese Fasnachtshelgen der Öffentlichkeit würdig zu präsentieren.

Die Ausstellung im Foyer des Gemeindehauses beginnt am 9. Februar 2010 und dauert bis Ende Februar. Sie ist während den Öffnungszeiten der Gemeinde zu besichtigen (Montag – Freitag von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr).

 

Wir freuen uns alle sehr auf eine gelungene „Riechemer Schuelfasnacht“ 2010!

10.01.2010
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Dreikönig-Sternmarsch

Sonntag, 10. Januar 2010 um 17 Uhr 

Fotogalerie

09.01.2010
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Riehen...erleben

Das neue Gästeführungs-Programm 2010! 

Thematische Gästeführungen: Riehen… à point 

Individuelle Gästeführungen: Riehen… à la carte

08.01.2010
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Vorausscheidung für den «Donnschtig-Jass» im Landgasthof

An drei Samstagen im Januar wird im Landgasthof gejasst:
Am 16., am 23. und am 30. Januar 2010 um 14 Uhr

An diesen Turnieren sollen die besten dreissig bis vierzig JasserInnen gefunden werden, die dann am Ausscheidungsturnier von SF DRS im April mitmachen.SpilerInnen aus folgenden Kategorien werden gesucht:Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren; Frauen; Männer. Teilnahmeberechtigt sind nur SpielerInnen, die in Riehen angemeldet und wohnhaft sind.
Im „Donnschtig-Jass“ werden vier Jassrunden Differenzler mit verdeckter Ansage gespielt, je zwei Runden mit Deutschschweizer und französischen Karten. 

ONLINE-JASSEN beim Donnschtig-Jass

Differenzler-Jass

und noch ein Differenzler-Jass


Weitere Infos und Anmeldung:
info@verkehrsvereinriehen.ch oder Telefon 061 603 80 60

 

 

 

 

 

RIEHEN Schweizer Fernsehen hat sich für Riehen entschieden 

«Donnschtig-Jass»: Riehen ist dabei 

Riehener Zeitung vom 20. November 2009.  

Das Mail kam am Dienstagnachmittag und Nicole Strahm vom Verkehrsverein Riehen war völlig aus dem Häuschen. Man danke für die Bewerbung für den «Donnschtig-Jass», hiess es in dem Schreiben des Schweizer Fernsehens, und man freue sich mitzuteilen, dass man sich für Riehen entschieden habe.
Nicole Strahm: «Genial, oder?» Ist schon so. Riehen ist am «Donnschtig-Jass» dabei, der populären Jass-Sendung auf SF TV.
Am Donnerstag, 8. Juli 2010, wird Riehen in Rheinfelden um die Austragung der Live-Sendung spielen. Gegner dort ist Röschenz. Sollte Riehens Jass-Team gewinnen, würde eine Woche später, am 15. Juli, der «Donnschtig-Jass» aus Riehen kommen.
«Super, dass es endlich geklappt hat, jetzt geht es sofort an die Arbeit», meinte Nicole Strahm. Will heissen: Ein OK muss her (im Januar ist die erste Info-Veranstaltung in Zürich), eine allfällige Live-Sendung vorbereitet werden und natürlich muss man irgendwie die Jasserinnen und Jasser bestimmen, welche die Gemeinde vertreten sollen. Ein Turnier schwebt als Idee bereits im Raum.

13.12.2009
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Wieder mal eine Postkarte schreiben statt MMSen 

rz. Digitale Postkarten zu Anlässen? Gibt es eine Unmenge.
MMS oder SMS vom Ausflug? Werden immer beliebter, entsprechen dem Zeitgeist.
Bloss, eine richtige Postkarte mit hübschen Motiven aus dem Briefkasten zu nehmen und diese dann in der Küche mit dem Magneten aufhängen ist irgendwie doch schöner und macht vielen Leuten mehr Freude.
Wenn Sie das auch so sehen: Seit einigen Wochen gibt es neue Postkarten für Riehen. Philippe Thommen hat die Fotos gemacht und die Karten gestaltet. Das Resultat darf als gelungen bezeichnet werden. Ein zeitgemässes Layout, jede Karte mit mindestens vier Motiven, schlicht und elegant sind sie.

Eine Karte kostet Fr. 1.50. Erhältlich sind die Karten beim Verkehrsverein per Mail oder Telefon 061 603 80 60 oder auch bei der Papeterie Wetzel, Schmiedgasse 14 in Riehen.

 

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17.10.2009
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Riehen… stilvoll

 

 Enchanté - Burckhardt-Merian lässt bitten“

Gästeführung mit Albin Kaspar

 

Wir besuchen den Bäumlihof. Der Bankier Samuel Burckhardt-Zäslin hatte das Gut um 1735 im spätbarocken französischen Stil ausbauen und einen eleganten Lustgarten anlegen lassen. Der prachtvoll ausgeschmückte Gartensaal gilt als Juwel barocker Architektur. Als Baudenkmal von nationaler Bedeutung zählt es zu den schönsten Anwesen unserer Gegend.

 

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18.09.2009
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Dorffest Riehen 2009

Bildgalerie vom Dorffest Riehen 2009!

 

20.08.2009
Sommer

Sommer ist die Zeit,

in der es zu heiss ist,

um das zu tun,

wozu es im Winter zu kalt war.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage!!!

15.08.2009
Riehen... unbeachtet

Der Wettsteinpark in Riehen – der unbekannte Bekannte

Gästeführung mit Thomas Stauffer

 

Der Wettsteinpark ist als zentral gelegene Grünanlage bei der Riehener Bevölkerung bekannt und beliebt. Doch was wissen wir über dieses historisch gewachsene Puzzleteil unseres ‚Grossen Grünen Dorfes’? Ein Rundgang lässt spannende Brücken zwischen versteckten Zeugen vergangener Tage und dem heutigen Parkbild schlagen.

Treffpunkt: Gemeindehaus (Parkplatzseite), Wettsteinstrasse 1, Riehen 

05.05.2009
Willkommensanlass
Am Dienstag, 5. Mai,  wurden die in den letzten Monaten neu zugezogenen Riehener Einwohner zum traditionellen Willkommensanlass im Einwohnerratssaal empfangen. Verkehrsvereinspräsidentin Nicole Strahm sowie Gemeindepräsident Willi Fischer hiessen die Geladenen (ca. 45 Personen) herzlich willkommen und stellten das „grosse grüne Dorf“ vor. Unterstützt wurden sie von Andreas Künzi (Verkehrsverein), der seinen virtuellen Rundgang durch Riehen durch unterhaltsame Anekdoten aufzulockern wusste.Nach Besichtigung der Dorf-Modelle ging es an den gemütlichen Teil des Abends: neben dem (allseits gelobten)  Apèro-Buffet stellten sich diverse Riehener Vereine den Interessierten vor. So konnten mit einem Glas Schlipfer in der Hand in lockerer Atmosphäre neue Kontakte geknüpft werden.

Susanne Rebmann, Verkehrsverein Riehen

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18.04.2009
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Riehen … aufwartend 

Wettsteins Diener «Giggishans» alias Stefan Hess führte Interessierte aus einer etwas anderen Perspektive an das einstige herrschaftliche Leben Riehens heran. Am 12. April war der 343. Todestag von Johann Rudolf Wettstein, ehemaliger Basler Bürgermeister und früherer Landvogt Riehens, der am 27. Oktober 1594 in Basel geboren wurde.

Der mit Geschichten und Anekdoten gespickte szenische Rundgang gewährte einen Einblick in sein Leben: Aus der Sicht seines langjährigen Hausknechts Hans Jäcklin wurde das Privatleben und das öffentliche Wirken dieses bedeutenden Staatsmannes beleuchtet.

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21.03.2009
Riehen... couragiert

Mutige Frauen
Gästeführung mit Lukrezia Seiler

Bei schönstem Wetter führte Lukrezia Seiler eine zahlreiche Gästeschar zu den Spuren von Riehener Frauen, die den Mut hatten, neue Wege einzuschlagen. Wir begegneten Anna Hauswirth (1724-1759), die ihren Mut in einer Zeit, die dafür noch nicht reif war, teuer bezahlen musste.

Trinette Bindschedler (1825-1879), der autonomen Leiterin des Diakonissenhauses während eines Vierteljahrhunderts, Adele Thommen-Weissenberger (1872-1965), der ersten Riehener Ärztin und Trudy Späth-Schweizer (1908-1990), der ersten in eine politische Behörde gewählten Frau der Schweiz.

 

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20.02.2009
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Erste Riehener Schulfasnacht unter dem Motto
               „Zämme uff d’Gass“
 

Im Dorfkern von Riehen war am Freitag, 20. Februar 2009 einiges los. Primarschulkinder, Kindergartenkinder und Spielgruppenkinder vereinigen sich erstmalig zu einem einzigen grossen Fasnachtsumzug.  

Die Kinder aller Riehener Primarschulhäuser, der Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen, der Schulen ‚Gute Herberge und ‚Zur Hoffnung‘ plus der meisten lokalen Kindergärten und Spielgruppen sind in selbstgemachten Kostümen durch den Riehener Dorfkern gezogen. Mitglieder aus Basler Fasnachtsgruppierungen, unterstützt von pfeifenden und trommelnden Lehrerinnen, Lehrer und Eltern haben zusätzlich für den stimmungsvollen fasnachtmusikalischen Kontext gesorgt.

 

Die vom Verkehrsverein Riehen organisierte Schulfasnacht benötigte einiges an Aufwand. So fuhren die Klassen des Wasserstelzenschulhauses mit Sonderbussen vom Otto-Wenk-Platz zum Sarasinpark, wo sich viele drollige Gestalten die Ehre gaben: Schneemänner, Elefanten, Kürbisköpfe, Fische, Clowns, Ausserirdische und und und.

Bis alle der insgesamt rund 1‘200 Kinder im Sarasinpark eintrafen, vertrieben sich die Schülerinnen und Schüler die Zeit mit abenteuerlichen Fasnachtsberichten und ersten tollkühnen Räppli-Würfen. Die Kinder kennen ihre Rechte: «Uff Unmasggierti dörf me!» Vorwärts marsch.

Um 9.30 Uhr hatte das Warten ein Ende: Vom Sarasinpark ging es via Singeisenhof und Webergässchen zum Gemeindeparkplatz. Hunderte von Zuschauern säumten den Cortège und hielten ihre Kameras bereit. Für einmal waren es die Erwachsenen, die herzhaft strahlten, während sich die Kinder hinter Masken und Schminke versteckten. Die Begeisterung des Publikums war nicht nur sicht-, sondern auch hörbar: «Hui, sin die Fisch schön! So härzig!» Für die Komplimente gab es eine Portion Räppli ins Gesicht. Bestimmt lächelten die Kinder unter ihren Larven. Die Erwachsenen sahen es ihnen nach. Sie machten ein Foto und waren sich einig: «E tolli Sach!»

Den Abschluss des Cortèges bildeten die Kinder des Hinter-Gärten-Schulhauses. Als sie eintrafen, hatten die Schülerinnen und Schüler des Wasserstelzenschulhauses ihre Larven bereits wieder abgezogen und sich an einer warmen Mehlsuppe verköstigt. Die Chropf-Clique verteilte rund 270 Liter der traditionellen Basler Fasnachtsspeise.

Die Beteiligten waren sich einig: Nächstes Jahr soll es wieder eine Riehener Schulfasnacht geben!

Fotos der Riehener Schulfasnacht

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17.01.2009
Riehen... schulreif
In diesem Jahr feiert das Schulhaus am Erlensträsschen 8 seinen 130. Geburtstag und die Primarschulen gehen nach 118 Jahren vom Kanton wieder an die Gemeinde Riehen über. Anlass genug, dass Nicole Strahm (Präsidentin Verkehrsverein Riehen) und Gaspare Foderà (Leiter Dokumentationsstelle Riehen) zur Filmvorführung „100 Jahre Erlensträsschen„ am letzten Samstag ins Gemeindehaus einluden.

Bevor der Film gezeigt wurde, spannte Frau Strahm einen spannenden Bogen über fast 500 Jahre Riehener Schulgeschichte, die mit der Reformation beginnt und bis Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend vom Einfluss der Kirche bestimmt war. Das erste wirklich bekannt gewordene Schulhaus bauten die Riehener mit Genehmigung des Basler Rats um 1623 in der Ochsengasse 6 (heute Erlensträsschen 6). Das Schulhaus gleich neben dem Gasthof „Zum Ochsen“ sollte helfen, den in jeder Hinsicht säumigen Schulbetrieb zu verbessern. Der Erfolg war mässig, denn 1644 kamen die 120 Kinder, die die Schule besuchen sollten, weiter unregelmässig zum Unterricht. Auch die sehr schlecht bezahlten Lehrer gaben wegen unwürdiger Amtsführung und fehlender pädagogischer Begabung lange Anlass zu schweren Klagen. Beide Gebäude, Schulhaus und Gasthof, wurden 1955 abgebrochen, um an deren Stelle 1956 den Polizeiposten zu setzen. Im 19. Jahrhundert verliert die Kirche im Bildungsbereich an Macht. Mit der 1826 vom Kanton eingeführten 6-jährigen Schulpflicht für die Elementarschule beginnt die inhaltliche und strukturelle Anpassung der Schule an die gewandelten gesellschaftlichen Anforderungen. Mit dem Baselstädtischen Schulgesetz von 1881 wird die obligatorische Schulpflicht mit 4 Primarschul- und 4 Sekundarschulklassen für die Landgemeinden gültig. Mit der stetig wachsenden Gemeinde und der 1888 erfolgten Aufhebung des Schulgeldes für die Volksschule stiegen die Schülerzahlen rasant an. Die Gemeinde reagierte auf diese Entwicklung mit dem fortgesetzten Aus- und Umbau des Schulhauses am Erlensträsschen, der 1860 mit dem Erwerb der Werthemannschen Liegenschaft begann. 1879 wurde der erste Flügel des Schulhauses Erlensträsschen 8 mit 8 Schulzimmern und einer Turnhalle eingeweiht. Damit wurde das Schulhaus am Erlensträsschen 8 das erste „wirkliche Schulhaus“, das Riehen erbaute und zu mehr als der Hälfte auch selber bezahlte.
Das gesamte Schulwesen ging 1891 von den Landgemeinden an den Kanton über, der für die nächsten 118 Jahre den Bau weiterer Schulhäuser in Riehen und die noch folgenden Um- und Ausbauten des Schulhauses Erlensträsschen 8 übernahm.

Nach dem geschichtlichen Überblick von Nicole Strahm wurde der Film „100 Jahre Erlensträsschen“ gezeigt, der am 29. August 1979 von Hans Peter Wenk in 8 mm-Format gedreht wurde. Gaspare Foderà kommentierte die digitalisierte Form des Films.Der Geburtstag startete um 9 Uhr mit einem Jubiläumsumzug durch den festlich beflaggten Dorfkern an dem alle damaligen Schüler und Lehrpersonen, größtenteils eindrücklich kostümiert, teilnahmen. Danach folgte ein offizieller Festakt in dem der damalige Rektor Paul Meyer im Namen des gesamten Gemeinderates allen Beteiligten seinen Dank für die ihre Unterstützung bei der Durchführung des Festes aussprach.

Den Abschluss des Festaktes bildete das von allen Schülern und Lehrpersonen gesungene Jubiläumsliedes, das auch mit tatkräftiger Unterstützung von Gaspare Foderà zum Schluss der Filmvorführung angestimmt wurde. Ab 10 Uhr begann der eigentliche Festbetrieb in den Schulhöfen mit allerlei Spielen und Wettbewerben.

Die filmische Wiederbegegnung mit früheren Lehrpersonen war vor allem für die älteren Besucher sehr vergnüglich, so dass beim anschliessenden Apéro noch viele Erinnerungen ausgetauscht wurden.

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12.12.2008
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«Riehen… erleben» - Das Erlebnis geht weiter 

Dieses Jahr organisierte der Verkehrsverein Riehen zusammen mit der Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen zum ersten Mal zehn Gästeführungen unter dem Motto «Riehen… à point» und diverse individuelle Gruppenführungen unter «Riehen… à la carte». 

Offensichtlich ist es gelungen ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm unter «Riehen… à point» zusammen zu stellen. Denn insgesamt rund 600 Gäste haben an den zehn öffentlichen Gästeführungen teilgenommen, die jeweils am dritten Samstagnachmittag im Monat gegen einen kleinen Unkostenbeitrag stattfanden. Innerhalb von anderthalb Stunden konnten sich die Zuhörer über ganz unterschiedliche Themen informieren. 

Der Zyklus begann mit einem Imagefilm über Riehen aus dem Jahre 1972. Die alten Bilder entlockten dem einen oder anderen Zuschauer ein fast wehmütiges «Waisch no?».
Etwas sportlichen Einsatz dagegen erforderten die beiden Führungen «Riehen … grenznahe» und «Riehen … dynamisch».
Erstere führte zu Fuss über die Eiserne Hand, wo man erfuhr, dass Nazideutschland einst die Absicht hegte, dieses lange, schmale Stück Land mit einem Stacheldraht von der Schweiz abzutrennen. Damit erhofften sich die Nationalsozialisten den Flüchtlingsstrom einzudämmen. Doch der Schweizer Bundesrat legte ein veto ein, denn er befürchtete, dass nach dem Krieg, die Eiserne Hand für die Schweiz für immer verloren sein könnte. Ohne Stacheldraht stellte gerade die Eiserne Hand für viele Flüchtlinge in diesen dunklen Kriegsjahren eine grosse Hoffnung dar, die sich leider dann all zu oft zerschlug.
Die zweite Führung erkundete mit dem Fahrrad unbekannte und beschauliche Stellen – von historisch bis modern – in der Gemeinde Riehen.
Auch Berühmtheiten kamen in den Führungen zu Wort. So erschien einmal der leibhaftige Geist des Grafen Cagliostro, mit bürgerlichem Namen Giuseppe Balsamo, der sich einige Zeit in Riehen aufhielt und der guten Gesellschaft von Basel seine teilweise zweifelhaften Dienste anbot. Dies konnte er darum, weil viele betuchte Basler Landhäuser in Riehen besassen, wo es auch genügend Platz für Gäste gab.
Wer alles in Riehen Landgüter erbauen liess, war ebenfalls ein Thema einer gut besuchten Führung.
Aber nicht nur Historiker, Architekturfreunde und Nostalgiker kamen in diesem Jahr auf ihre Kosten, sondern auch Gartenfreunde.
Wussten Sie, dass Riehen eine Sammlung alter Obstbäume besitzt? Welche Obstsorten einst in der Region beliebt waren, konnte man ebenfalls in Erfahrung bringen. Zum Ende dieser Führung wurde schliesslich bei einem erfrischenden Glas Most unter den Gartenfreunden leidenschaftlich über den richtigen Schnitt der Bäume diskutiert.

Auch im kommenden Jahr haben Verkehrsverein und Dokustelle ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt.
Wiederum beginnt der Zyklus mit einem kurzen Film, dieses Mal aus dem Jahre 1979. Im Film steht die Geschichte des Schulhauses «Erlensträsschen» im Zentrum, das 1879 erbaut worden ist. Hier haben viele Riehener ABC-Schützen ihre erste Bildung genossen und den so genannten Schritt ins Leben getan.
Riehen hat auch einige selbständige und mutige Frauen hervorgebracht. Ihnen wird eine Führung gewidmet sein, denn viele Dinge, die uns heute als selbstverständlich erscheinen, mussten von früheren Generationen, sogar teilweise unter Einsatz des Frauenlebens, erkämpft werden. Eine dieser herausragenden Frauenpersönlichkeiten war auch Trinette Bindschedler, die autonome Leiterin des Diakonissenhauses.
Wie sie und ihre Diakonissinnen Krankheiten behandelten, und welche erstaunlichen Erfolge sie trotz vieler Widerwärtigkeiten erzielten, wird ebenfalls Gegenstand einer Führung sein.
Zwei weitere Persönlichkeiten gewähren uns ebenfalls Einblick in ihr Leben: der Landhausbesitzer, Samuel Burckhardt-Zäslin, sowie der Hausknecht Hans Jäcklin, genannt «Giggishans». Der Bankier war der Besitzer des Bäumlihofgutes, das heute noch die Stadt von der Gemeinde augenfällig trennt. Hans Jäcklin dagegen war der Diener des berühmten Basler Bürgermeisters und früheren Riehener Landvogts Johann Rudolf Wettstein, dem es gelang die Eidgenossenschaft am Westfälischen Frieden aus dem Reich des Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation herauszulösen. Wie der Hausknecht seinen berühmten Brötchengeber erlebte, und ob er mit ihm als Herr und Meister zufrieden war, wird man in dieser Führung erfahren.
Zwei Führungen des Zyklus dürften ganz sicherlich zu regen Diskussionen unter den Besuchern Anlass geben, «Die Zollfreie Strasse – ein Lokaltermin mit Ausblick» oder der Friedhof «Hörnli». Denn nicht nur die Zollfreistrasse war und ist «ein heisses Eisen», sondern auch der Bau des Zentralfriedhofs im Jahre 1934 war Anlass erbitterter Kontroversen zwischen Architekten, Politikern und Künstlern.
Wir dürfen also gespannt sein auf die zweite Ausgabe «Riehen… erleben».
  

Noëlle Gmür Brianza, Verkehrsverein Riehen


Weitere Informationen über «Riehen… erleben», Programme und Gutscheine für die Gästeführungen «Riehen… à point» (Erwachsene CHF 10.--):
Verkehrsverein Riehen, Nicole Strahm-Lavanchy, Postfach 62, 4125 Riehen;
Telefon 061 603 80 60, Fax 061 603 80 61;
fuehrungen@verkehrsvereinriehen.ch;
www.verkehrsvereinriehen.ch.

Programme und Gutscheine für die Gästeführungen «Riehen… à point» können auch am Schalter der UBS in Riehen; Baselstrasse 48, Riehen, bezogen werden.
15.11.2008
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Riehen... kulinarisch


Kleine Riehener Wirtschaftsgeografie

Gästeführung mit Nicole Strahm-Lavanchy 

Es war die letzte Führung des Zyklus «Riehen erleben» in diesem Jahr, welche die Dokustelle zusammen mit dem Verkehrsverein Riehen durchführte. Das Thema drehte sich dieses Mal um die «Wirtschafts» -Kultur in Riehen. Eine grosse Schar von «Wirtschaftskundlern», darunter viel Prominenz aus Riehen, traf sich am vergangenen Samstag beim Gemeindehaus und lauschten den lebendigen Ausführungen der Präsidentin des Verkehrsvereins Nicole Strahm-Lavanchy. Folgt man dem Bericht der Referentin, dann hatte Riehen in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts noch zahlreiche, gemütliche Wirtshäuser mit Übernachtungsmöglichkeiten. Heute sieht das ganz anders aus: Gerade mal ein Hotel steht den Gästen in Riehen noch zur Verfügung und ein jahrhundertealter, traditionsreicher Gasthof mit rauchgeschwängerter Täferstube fehlt ganz. Mit dem Gasthof zum Ochsen hatte das Gastgewerbe im 15. Jahrhundert einst in Riehen Einzug erhalten. An der Stelle des heutigen Polizeipostens stand dieser Gasthof, auch hin und wieder «zum Rothen Ochsen» genannt. Die exponierte Ecklage des Wirtshauses an Baselstrasse/Erlensträsschen, die ein Verkehrshindernis darstellte, wurde dem Ochsen schliesslich zum Verhängnis. Bis zum Abriss des Gasthofs 1956 hiess das Erlensträsschen wegen des Gasthofes sogar noch Ochsengasse.Der Ochsen ist das älteste Wirtshaus in Riehen gewesen. Im Jahre 1443 wurde er erstmals als Wirtshaus schriftlich erwähnt. Der Besitzer war Hans Eger. Bereits damals nahmen Einwohner von Basel gerne den Weg unter die Füsse um den beliebten Rebensaft in Riehen zu geniessen. Mit dem neuen Besitzer Theodor Hüsler von Basel in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde der Gasthof weit herum bekannt. Bei Festivitäten ging es jeweils so hoch her, dass die Regierung von Basel ein Verbot erliess, dass den Baslern untersagte an Kirchweihen und sonstigen Prassereien im Ochsen in Riehen teilzunehmen. Vor allem in seinen Anfängen verzeichnete der Ochsen immer wieder mal einen Wirtewechsel, denn nicht allen Besitzern war Geschäftssinn in die Wiege gelegt. Oftmals war der Wirt sein eigener und gleichzeitig bester Kunde. So nahm er denn, wenn er in den dunklen Keller hinab stiegt, um Wein zu holen, selber einen guten Schluck aus der Karaffe, sobald er am Licht entdeckte, dass er diese zu grosszügig abgefüllt hatte. Frei nach dem Motto: «Lieber selber den Magen verrenken als dem Gast zu viel auszuschenken.» Bis ins 17. Jahrhundert war der Ochsen das einzige Gasthaus in Riehen. Mangels eines Gemeindehauses spielte er nicht nur im gesellschaftlichen sondern auch im politischen Leben des Dorfes eine grosse Rolle. Hier fanden die Sitzungen der Gemeindebehörden und die Rechtssprechung statt. Beim Abbruch der Liegenschaft fand man ein Zimmer, dessen Decke in schwarz-weiss bemalt war, den Wappenfarben von Basel. Vermutlich diente dieser Raum als Gemeindestube. Berichten zu Folge wusste der jeweilige Wirt auch geschickt sein Monopol zu nutzen. So versuchte er die Behörden bei ihren Sitzungen wie auch die Gäste unnötig lange hinzuhalten, so dass sie zu mehr Konsum gezwungen waren und die Sitzungen sich endlos hinzogen, was sich wiederum auf das Sitzungsgeld auswirkte. Ausserdem konnte er in seiner Gaststube seinen privaten Handel mit reichlicher Unterstützung des hiesigen Weines zu seinen Gunsten abwickeln. Um dieses Monopol zu brechen stimmte der Rat von Riehen im Jahre 1609 einem zweiten Wirtshaus zu. Dieses wurde in einer Liegenschaft errichtet, die einst an Stelle des alten Gemeindehauses stand, also in unmittelbarer Nähe zum Ochsen. Der Dorfpolizist hatte gleich daneben seine Stube, weshalb die Wirtschaft „Wachthaus“ genannt wurde. Dort befand sich auch das Dorfgefängnis mit der «Trülle», wo die Übeltäter eingesperrt wurden; «Trülle» deshalb, weil man den Käfig mit samt dem Delinquenten nach Lust und Laune drehen und beschimpfen konnte.Vermutlich wurde der eine oder andere auch wegen Trunksucht arretiert, denn der ausgedehnte Rebbau in Riehen hatte seine Schattenseiten. Ein täglicher Genuss von vier Mass pro Person war damals durchaus an der Tagesordnung. Das entspricht heute etwa sechs Liter Wein und der Wein hatte acht bis neun Volumenprozent! 1687 klagte der Pfarrer von Riehen darüber, dass die Trunkenheit bei Manns- und Weibspersonen dermassen überhand nähme, dass sich selbst die Weiber nicht scheuten bei Tageslicht  trunken über die Gassen zu gehen.  Im Laufe der Zeit gesellten sich weitere Wirtshäuser in Riehen dazu, wie beispielsweise das Restaurant «Warteck» an der Baselstrasse 53, heute das «Go-in» für Jugendliche. Auch das Restaurant «Gambrinus» lag an der Baselstrasse, wo sich heute die UBS befindet, ebenso wie das «Tramstübli» – Baselstrasse 38 –, das Wirtshaus zur «Waage» – heute die Ludothek – , das Restaurant zum «Lindenhof» oder das «Drei Könige», wo heute die CS untergebracht ist. An das Gasthaus zum «Rössli» erinnert heute nur noch die Rössligasse. 1977 wurde das an der Ecke Baselstrasse/Rössligasse gelegene Wirtshaus  abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.  Viele der Riehener Wirtshäuser waren zugleich auch Metzgereien. Dies hatte mit der damaligen Gesetzgebung des Tavernenrechtes zu tun, die sehr ähnlich lautete, wie diejenige für Metzgereien. Zudem waren Inhaber von Tavernen verpflichtet sowohl für warme Mahlzeiten als auch für Übernachtungsmöglichkeiten zu sorgen. Interessanterweise war es Wirten lange Zeit nicht gestattet, öffentlich Ämter zu bekleiden, denn als Wirt stand man offenbar immer mit einem Fusse in der Illegalität. Wie kam es aber, dass es in Riehen zwischen dem 17. Jahrhundert und dem Beginn des 20. Jahrhunderts so viele Wirtshäuser gab? Die Frage ist relativ einfach zu beantworten. Viele Bauern und Händler aus dem badischen Raume lieferten ihre Wahren nach Basel. Sie übernachteten offenbar gerne in Riehen, konnten so früh morgens ihre Produkte nach Basel bringen und am selben Tag noch mit dem leeren Wagen wieder nach Hause zurückkehren. Unter den reisenden Händlern waren viele Holzlieferanten, die für die Häuser in Basel Brennholz lieferten. Mit der Zunahme der Mobilität, den immer schnelleren Transportmitteln und dem Rückgang an Brennholzbedarf in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurden die Übernachtungsmöglichkeiten in Riehen überflüssig und die Gebäude wurden entweder abgerissen oder einer anderen Verwendung zugeführt. Einige der prachtvollen Wirtshausschilder sind heute noch im Rebbaumuseum in Riehen zu bewundern, wo die Führung mangels alter Täferstube bei einem guten Glas Schlipfer in gastfreundlicher Runde ausklang.  

Für den Verkehrsverein Riehen
Noëlle Gmür Brianza (ngb) 

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18.10.2008
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Riehen… kunstvoll

Kunst im öffentlichen Raum

Bei schönstem Herbstwetter erlebten die Besucher der Gästeführung des Verkehrsvereins Riehen am letzten Samstag die sichtbare unsichtbare Kunst in unserem Dorf.
Der Rundgang mit Helena Schneider und Imre Boejtes, Mitarbeiter der Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen, führten die Gruppe zu diversen öffentlichen Kunstwerken, welche sich die Gemeinde im Verlauf der letzten 60 Jahre angelegt hat. Aus dieser Sammlung, welche mittlerweile rund 900 Werke, wie Malereien, Stiche, Grafiken und Skulpturen umfasst, werden in der Folge 11 Werke näher betrachtet.
Angefangen hat der Rundgang beim Eingang zum Gemeindehaus mit der Mosaik-Idee von Christoph Iselin. Der farbige Wandschmuck beschreibt szenisch in drei Bildern die Jugend, die Landwirtschaft und das Thema Arbeit und Familie.
Beim Relief von Alexander Zschokke, auch an der Gemeindehausfassade zu bewundern, handelt es sich um eine ‚Hommage au Schlipfer‘ und beschreibt das Treten der Trauben mit Hilfe der Füsse. Früher war diese Tätigkeit auch bei den Riehener Winzern bekannt und es wurden dazu hauptsächlich Buben aus dem Dorf engagiert.
An der Westseite des Gemeindehauses – hinter dieser Fassade befindet sich der Parlamentssaal – ragen auf etwa drei Meter Höhe fünf Köpfe vom Bildhauer Hans Geissberger hervor. Sie sind weder typisch männlich noch typisch weiblich, aber sicher menschlich. Sie verkörpern Eigenschaften und Tugenden, wie das Hören, das Schweigen, das Denken, das Reden und das Sehen. Der Künstler wollte eine Beziehung von aussen nach innen, vom Publikum zur Behörde und zur Verwaltung darstellen.
Das Relief von Peter Moilliet befindet sich an der Südfassade des Gemeindehauses und wird unter dem Namen ‚Leute von Heute‘ verzeichnet. Man sieht vier Gruppen von verschiedenen Menschen, welche sich auf irgendeine Weise wie zufällig begegnen. Die Darstellung ist einfach und erinnert ein bisschen an den romanischen und den alt-ägyptischen Stil.
Die Plastik mit dem einfach komplizierten Titel ‚Doppelfläche…‘ von Dr. Max Bill stellt eine Doppelfläche dar mit sechs rechtwinkligen Ecken. Inspiriert wurde der Künstler durch eine Erfindung aus dem 19. Jahrhundert des deutschen Mathematikers und Astronomen August Ferdinand Möbius. Das Werk aus rosarotem geschliffenen und polierten Granit aus der Gegend vom Lago Maggiore steht hinter dem Gemeindehaus. Man suchte für das Kunstwerk einen Standort, welcher für die Bevölkerung leicht zugänglich ist und doch unter einer gewissen Kontrolle steht.
Im Wettsteinpark steht der ‚Schäfer mit Hund‘ vom Bildhauer und Maler Otto Roos. Ursprünglich als Steinplastik konzipiert, liess seine Witwe die Figur nach seinem Tod in Bronze giessen.
Der Ikosaeder, ein sogenannter platonischer Körper vom Riehener Künstler Jörg Jermann, platziert auf dem Spielplatz im Wettsteinpark, dient den kletterfreudigen Kindern als Spielgerät. Das Werk verkörpert grundlegende Harmonie. Das Streben der Kinder nach harmonischer Weltanschauung und Geborgenheit der Seele hat den Künstler dazu bewogen diese Plastik zu bauen.
Die berühmteste ‚Kuh‘ von Riehen steht an der Schützengasse. Der Schöpfer dieses Werkes war Giuliano Pedretti. Er wollte kein naturgetreues Abbild mit seiner Bronze-Kuh schaffen, sondern wollte vielmehr ein Mahnmal setzen und zeigen, was die verheerenden Machenschaften des Menschen gegenüber der Natur und ihren Kreaturen verursachen können.
Im Mohrhaldenpärkli, von 1828 bis 1926 der Gottesacker von Riehen, befindet sich die Freiplastik ‚die Säerin oder die Schreitende‘ von Jakob Probst. Das Symbol der Säerin kann als Urtyp betrachtet werden und passt gut an diesen Ort - sie säht neues Leben und Hoffnung, da wo früher Tod und Trauer herrschte. Bemerkenswert an der schönen jungen Frau sind die überproportionierten Füsse und Hände. Sie versinnbildlichen eine stolze kräftige Bäuerin!
Das schönste öffentliche WC-Häuschen von Riehen – an der Mohrhaldenstrasse - wurde von Niklaus Stoecklin geschmückt. Eine Sonnenuhr! Ausgestaltet mit einem in unserer Gegend als ausgestorben geltenden Vogel, den Wiedehopf. Er wurde früher auf dem Land mit allerlei Aberglauben behaftet, so zum Beispiel: Ein Cocktail aus Wiedehopf-Asche und Wein soll bei Herz- und Bauchschmerzen helfen.
Als letztes Kunstwerk besuchte die Gruppe den Brunnen ‚Gänd Sorg zum Wasser‘ an der Ecke Mohrhaldenstrasse/Moosweg. Sein Schöpfer ist der Riehener Künstler und Steinbildhauer Ruedi Schmid. Mit seinem Werk wollte er anfangs der 70er-Jahre auf ein Problem aufmerksam machen, welches seither nichts an Aktualität verloren hat - die Knappheit an Trinkwasser für die Menschheit. Unmittelbar mit der Sorge zum Wasser, dachte er an die vielfältige Pflanzenwelt, die ja auch von Wasser lebt. Er meisselte also in den etwa 5 Tonnen schweren Kalksteinbrunnen mit rund vier Millionen Hammerschlägen abstrakte Motive von Pflanzenformen heraus. Auch die in Bronze gegossenen Wasserspeier modellierte er selber.
Kunst im öffentlichen Raum – eine Geschichte aus den letzten 60 Jahren und hoffentlich weiteren Jahren an auserwähltem Reichtum an künstlerischem Schmuck in unserem Dorf.

Nicole Strahm-Lavanchy, VVR

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20.09.2008
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Riehen ... dynamisch 

Am Samstagnachmittag, 20. September 2008 trafen sich trotz des am Folgetag stattfindenden Slow-Ups rund zwei Dutzend Interessierte auf dem Gemeindeparkplatz zu einer geführten Velotour. Stefan Hess leitete die 10. Führung dieses Jahres, welche vom Verkehrsverein Riehen zusammen mit der Dokumentationsstelle Riehen organisiert wurde. Die Führung bzw. "Fahrung" war thematisch sehr vielfältig. So erläuterte Stefan Hess zu Beginn die Architektur des Gemeindehauses, um anschliessend kurz auf die Geschichte rund um Rudolf Wettstein und die gleichnamige Parkanlage einzugehen.  
Der erste Halt wurde beim alten Friedhof an der Mohrhaldenstrasse eingelegt, wo Hess unter anderem die wechselvolle Geschichte des Friedhofs und der Kapelle erzählte sowie auf die einstmals dem Immenbach zugesprochenen heilsamen Kräfte verwies. Weiter beim neuen Bahnhof erfuhr die sportliche Führung von der Entwicklung, dem Bau und Bedeutung der Wiesenthalbahn. Der nächste Stopp wurde bei der 1964 im "Zeltstil" erbauten Kornfeldkirche mit dem frei stehenden, kronenähnlichen und 36m hohen Turm eingelegt.  
Die nachfolgende Abfahrt zum "Wassi", den Namen hat das Schulhaus von einer Aargauer Familie, an die Schäferstrasse und weiter zum Freizeitszentrum Landauer wurde bei den spätsommerlichen Temperaturen sichtlich genossen. Hier ging Hess auf die Entwicklung des Quartiers ein und verwies auf die vielen Möglichkeiten, welches das Landauer anbietet.
Die Reise ging weiter via die Baustelle des neuen S-Bahnhofs im Niederholz hin zu den typischen Reiheneinfamilienhäusern in den Habermatten. Hess skizzierte, wie ein solches für den Mittelstand erbaute Haus aussah und weshalb es ausgerechnet hier erstellt wurde. Dabei machte er auch einen kurzen Exkurs in die 100-jährige Riehener Tramgeschichte.
 
Nun radelte die Gesellschaft Richtung Landgut Bäumlihof, welches früher auch "Klein Riehen" genannt wurde, um im Anschluss in den Biobauernhof Spittelmatthof einzufahren. Die nächsten Kilometer führten durch die Grundwasserschutzzone der Lange Erlen, wobei die Führung kurz auf Basler Boden zu Gast war und mehr über die verschiedenen Teiche (Dych) und deren Bedeutung erfuhr. Bevor Stefan Hess beim ehemaligen Eisweiher (Eisgewinnung zwischen 1911 und 1916) und dem heute bedeutenden Vogelreservoir "Entenweiher" einen weiteren Halt einlegt, verwies er auf die in den ganzen Lange Erlen verteilten Steinbänke, welche früher die hölzerne Mittlere Brücke nicht nur schmückten sondern auch beschwerten.
Die rund 2-stündige, knapp 10km lange Tour führte die Gruppe noch zum Erlensteg, wo Hess von den Überschwemmungen der Wiese, dem Rutschhang "Schlipf" aber auch vom Wein berichtet. Auf dem Weg zur alten Mühle an der Weilstrasse, wo früher eines von 3 Hochkaminen in Riehen stand, thematisierte er die nähere Geschichte der Zollfreistrasse und der Riehener Badi aber auch die weitere Vergangenheit des vor rund 150 Jahren erbauten Waschhauses. Via Bachtelenwegli (Bachteilung) entlang dem Beyeler Museum erreichte die Führung ihren Ausgangsort.

Andreas M. Künzi, Vorstand VVR  

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16.08.2008
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Riehen... erntefrisch
Alte Obstsorten - Augenweide und Gaumenfreude 

Gästeführung mit Jürg Sollberger

Wo ist der Mistapfel abgeblieben? 
Am vergangenen Samstag führte Jürg Sollberger zwei Dutzend interessierte Zuhörer in alte Ostsorten ein, die einst in der Region sehr beliebt waren. Mittlerweile haben rationelle Arbeitsweise und Vorstellungen von Produzenten viele alte Sorten vom Markt verdrängt. Riehen besitzt seit einigen Jahren ein kleines Reservat, in dem alte Obstsorten wachsen. Dort werden nicht nur Apfel-, sondern auch Kirsch-, Zwetschgen- und Quittenbäume gepflegt und wie in einem Archiv aufbewahrt.  Ganz früher zogen die Bauern die Bäume aus Sämlingen. Dies bedeutete, dass die Bäume nur sehr kleine Früchte hervorbrachten. Später konnten durch das Pfropfen die Sorten veredelt und grösseres Obst produziert werden, führte Jürg Sollberger die Gäste ein.Im Laufe der 50er Jahre verschwanden die Hochstammbäume mehr und mehr. Die Bauern setzten auf Niederstamm. Diese waren viel einfacher zu pflegen und zu beernten und der grosse Vorteil lag darin, dass sie jedes Jahr einen regelmässigen Ertrag brachten. Für einen Bauern, der vor allem von der Produktion von Früchten lebte, war das ein gewichtiges Argument. Denn die Hochstämme brachten eher unregelmässigen Ertrag. Oft trugen sie in einem Jahr sehr viele Früchte, im folgenden Jahr aber, gleichsam wie in einer Ruhephase, nur sehr wenige. Durch diese Umstellung verschwanden gerade in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts viele der Sorten, die heute Spezialisten teilweise nur noch aus der Literatur bekannt sind. Auch die Vogelwelt litt massiv unter dem Rückgang der Obsthochstämme.  Allmählich kam es zu einem Umdenken. In den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts begann man sich wieder für alte Sorten zu interessieren. Auch der Konsument gelangte durch ökologische Überlegungen mehr und mehr zur Erkenntnis, dass ein erntefrischer Apfel um Äonen besser schmeckt, als ein Apfel, der in einer Gaskammer ruht, bis er zum Verzehr freigegeben wird. Im Jahre 2000 gab es eine nationale Aktion, in der, die in der Schweiz vorhandenen alten und veredelten Obstsorten gezählt wurden. Das Ziel dieser Aktion war, die alten Sorten zu erhalten. Dabei stellte man fest, dass Sorten regional verschieden sind. Ein Apfel der im Jura durchaus beliebt war, gab es im St. Galler-Rheintal gar nicht. So war es auch für Jürg Sollberger eine Herausforderung, diejenigen Obstsorten zu finden, die in und um Riehen herum beliebt waren. Zusammen mit Pro Spezia Rara und Bauern aus der badischen Nachbarschaft konnte dann der Obstgarten mit den alten Sorten angelegt werden. Ein Baum braucht etwa sieben bis acht Jahre bis er trägt, d.h., dass die Bäume in dem Obstgarten langsam zu tragen beginnen. Weiter erläuterte Jürg Sollberger, dass durch einen geschickten Schnitt der Bäume der Ertrag erhöht werden kann. Zum allgemeinen Bedauern mussten die Zuhörer erfahren, dass auch alte Sorten von Schädlingen und Krankheiten befallen werden und, dass es leider nicht ganz ohne Spritzen geht. Wie kam aber der in der Region angepflanzte Mistapfel zu seinem Namen? Mit Pferden hat das nichts zu tun. Es handelt sich um eine Apfelsorte, die erst sehr spät reift, im November. Zu dieser Zeit hatte der Bauer bereits den Mist auf die Felder geführt, so dass der Apfel buchstäblich in den Mist fiel. Allerdings waren die alten Bauern auch schon hervorragende Marketingstrategen, denn sie wussten sehr genau, dass sie den vornehmen Baslern nur sehr schlecht einen Mistapfel verkaufen konnten. So wurde er dann in Basler Renette umgetauft, was natürlich viel edler klingt.  

Noëlle Gmür Brianza (ngb), VVR Vizepräsidentin

 

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10.08.2008
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100 Jahre Tram nach Riehen

Seit 100 Jahren fährt das Tram von Basel nach Riehen. Dieses Jubiläum begeht Riehen am Sonntag, 10. August 2008, mit Festivitäten entlang der Baselstrasse. Unterstützt vom Verkehrsverein und von der BVB organisiert die Gemeinde Riehen einen Erlebnistag für Gross und Klein, der um 11.00 Uhr vor der Dorfkirche feierlich eröffnet wird. Wie vor 100 Jahren präsentiert sich die Baselstrasse an diesem Sonntag autofrei, alte Trams verkehren zwischen Basel und Riehen und entlang der „Festmeile" wird das Publikum mit Attraktionen sowie Speis und Trank verwöhnt. Eine umfangreiche Jubiläumsbroschüre zu dieser Tramlinie beschreibt deren Werdegang, Geschichte und Bedeutung.
Seit dem 7. August 1908 hat Riehen eine Tramverbindung mit Basel. In den ersten Jahren fuhr auf dieser Strecke noch die Linie 7, seit dem 1. Dezember 1914 ist es die Linie 6, die mittlerweile jährlich über 17 Millionen Fahrgäste transportiert.
Riehen feiert das 100 Jahre-Jubiläum mit einem Erlebnistag. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am Sonntag, 10. August 2008, 11.00 Uhr vor der Dorfkirche statt. Danach wird die an diesem Tag autofreie Baselstrasse zwischen Schmiedgasse und Bettingerstrasse als „Festmeile" freigegeben. Das Publikum wird mit Speis, Trank und Attraktionen verwöhnt. Das Fest endet um 19.00 Uhr.
In Zusammenarbeit von Gemeinde Riehen und BVB fährt der Tramclub Basel mit sechs historischen Tramkompositionen im 10 Minuten-Takt. Die Oldtimer verkehren zwischen den Haltestellen Schifflände und Riehen Dorf. Es gelten alle Billette des Tarifverbunds Nordwestschweiz (TNW).
In Erinnerung an „100 Jahre Tram nach Riehen" ist auf das Jubiläumsfest hin und unter der Federführung des Verkehrsvereins Riehen eine Broschüre unter demselben Titel entstanden. Die Broschüre ist nicht nur ein mit Erlebnisberichten ausgeschmücktes und reich bebildertes Nostalgiewerk, sondern sie erzählt den wechselvollen und spannenden Werdegang der Tramlinie Basel - Riehen bis hin zur Erkenntnis, dass der öffentliche Verkehr der Lebensnerv unserer Gesellschaft und Wirtschaft ist.

Die Broschüre zu "100 Jahre Tram nach Riehen" ist erhältlich bei:
Verkehrsverein Riehen
Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen
Spielzeugmuseum Riehen

21.06.2008
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Riehen... erbaulich 
Ein neues Weltbild bauen: Architektur der Moderne

Gästeführung mit Stefan Hess

Die 6. Führung "Riehen... à point" fand dieses Mal zum Thema "Architektur der Moderne in Riehen" am Samstagnachmittag, 21. Juni 2008 bei strahlend, heißem Sommerwetter statt. Der Historiker Stephan Hess begrüßte die ca. 25 interessierten Personen. In den 20er- und 30er-Jahren haben junge Architekten in Riehen Bauten realisiert, die lange Zeit verkannt waren. Diese frühen Bauten der Moderne sind aus baukünstlerischen, typologischen und architektur-historischen Gründen als Basler Baudenkmäler des 20. Jahrhunderts zu sehen und dementsprechend teilweise unter Schutz gestellt. Es handelt sich bei den Gebäuden um Einfamilienhäuser und zwei Künstlerateliers. Sie gehören zu den wenigen Bauten in Basel, welche das Neue Bauen repräsentieren. Entworfen wurden sie im Auftrag von einer aufgeschlossenen Bauherrschaft durch herausragende Architekten, die am Beginn ihrer Karriere standen. Die neue Architektursprache wurde bestimmt durch den Elementarismus der Form und der Materialien im Dienste einer funktionalen Auffassung vom Bauen. Sie äußert sich in der strengen kubischen Gliederung der Baukörper, die durch Flachdach und glatte Fassadenhaut möglichst stark der geometrischen Grundform angenähert wurde. Dieses Ideal verkörpert das von Paul Artaria und Hans Schmidt 1927 realisierte Haus Colnaghi an der Wenkenstrasse 81, wo die Führung ihren ersten Halt machte. Von der Strasse aus erläuterte Stephan Hess fachkundig, dass bei diesem privat bewohnten Einfamilienhaus erstmals die Stahlskelett-Bauweise bei einem Wohnhaus in der Schweiz zur Anwendung kam, was es zu einem Pionierbau in unserem Land macht. Der zweite Halt fand nur wenige Gehminuten an der Wenkenstrasse 58 statt. 1936 beauftragte ein Bündner Lehrer an der Taubstummenanstalt in Riehen den Architekten Rudolf Preiswerk (einem Schüler von Karl Moser) dieses Einfamilienhaus der klassischen Moderne zu erstellen. Die Mieterin des nächsten Objekts* lud die Führung in ihren Garten ein, von wo aus Stephan Hess anhand des "Musterhauses schlechthin", die kubischen Formen und getrennten Funktionen (Wohn- und Schlaftrakt) erläuterte. Die Bauten der Moderne waren üblicherweise nicht für Bankdirektoren sondern für normale Bürger entworfen worden. Dieses Einfamilienhaus wurde 1927/28 durch einen Musikschullehrer und Kunstliebhaber erbaut, 1990 renoviert und 2005 unter Denkmalschutz gestellt.  Auf dem Weg zum Wohn- und Atelierhaus vom Kunstmaler Willi Wenk, verwies Stephan Hess auf das von Architekt Preiswerk erbaute Einfamilienhaus im selben Quartier*. Am Mooshaldenweg 5 angekommen, durfte die Führung (trotz entlaufenen Hühnern!) wiederum in den Garten hinein und das 1926 durch Paul Artaria und Hans Schmidt erbaute Haus besichtigen. Der schlichte Holzbau mit leicht geneigtem Dach ist ganz durch das Material und die Konstruktion geprägt. Es ist eines der frühesten Atelierhäuser der Moderne. In die gleiche Kategorie gehört das von Franz Bräuning und Hans Leu 1929 für die Künstlerin Brunhilde Damira an der Dinkelbergstrasse 20 errichtet Haus, welche später bis zu deren Tod durch das Künstlerehepaar Helly und Christoph Iselin bewohnt und im letzten Jahr renoviert wurde. Via Dinkelbergstrasse 4, wo sich ein Einfamilienhaus befindet, welches durch den "Roche-Hausarchitekten" Salvisberg erbaut wurde und sich u.a. durch eine unkonventionelle Anordnung der Schlafzimmer im Untergeschoss auszeichnet, gelangt die Führung zum Erstlingswerk* von Otto Senn, welches er für seinen Bruder Willi erbaut hatte. Dieser liebte das Haus gemäß dem heutigen Eigentümer nicht besonders, weil das Haus im Sommer heiß und im Winter sehr kalt war. Das Haus weißt u.a. 6 Schlafzimmer, Bedienstetenzimmer, Garage mit Werkstatt sowie Wohnzimmer und Bibliothek auf. Die jetzigen Eigentümer haben alles im Originalzustand belassen und die Möblierung im 30er-Jahre-Stil vorgenommen. Die letzte Station war an der Oberen Wenkenhofstrasse 29, wo die Führung erneut herzlich von der Bewohnerin begrüßt und eingeladen wurde, das vom Kaufmann Hans Sandreuter gemauerte Haus mit "Holzfüllung" zu besichtigen.

Andreas M. Künzi, VVR Vorstand

24.05.2008
Blütenball
Ein Tanzfest der besonderen Art

Gastgeberin Nicole Strahm war omnipräsent. Die quirlige Verkehrsvereinspräsidentin, die einen Grossteil der insgesamt 140 Tickets selber vermittelt hatte, begrüsste am «Blütenball» in der gediegen geschmückten Reithalle Wenkenhof alle Gäste persönlich und sorgte so gleich zu Beginn für eine familiäre Atmosphäre. Und die 19 Musiker der grossartig aufspielenden «Pat’s Big Band» staunten nicht schlecht, als sich gleich zu den ersten Musikklängen die grosse Tanzfläche zu füllen begann. Die Gäste waren tatsächlich gekommen, um auf dem Parkettboden möglichst intensiv das Tanzbein zu schwingen. Bis fast um zwei Uhr nachts. Essen und Unterhaltung boten da vor allem willkommene Verschnaufpausen.

Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Dieter Stohler und Silvia Friedenberger, die erst seit eineinhalb Jahren zusammen tanzen, im vergangenen Jahr aber bereits Finalisten der Schweizer Meisterschaft der Senioren 1 (ab 35 Jahre) waren. Mit verblüffender Lockerheit und sichtbarer Freude schwebten die beiden förmlich übers Parkett, als sie English Waltz, Tango, Slow Fox und Quickstep zelebrierten. Zum Schluss erfüllte sich Dieter Stohler einen Traum – ein Wiener Walzer zu Livemusik einer Bigband. Zuvor hatten schon Erika und Marcel Vökt überzeugt. Das Riehener Ehepaar, wie Stohler/Friedenberger Mitglied des Tanzsportclubs 68, zeigte die lateinamerikanischen Turniertänze Samba, Cha Cha Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Dritte Attraktion des Abends, zu dem Gamma Catering ein feines dreigängiges Nachtessen servierte, war eine Modeschau aus dem Atelier der Basler Modeschöpferin Silvia Bessenich. Sie hatte exquisite Stoffe und eigenwillige Accessoires zu teils frechen, teils eleganten Kleidern und Anzügen komponiert – eine höchst tragbare Damenmode, die von zwei Mannequins präsentiert wurde.

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17.05.2008
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Riehen... grenznahe
"Fast täglich kamen Flüchtlinge" - Riehen im zweiten Weltkrieg

Gästeführung mit Lukrezia Seiler

Vom Waldrand schweift der Blick über die steil abfallende Wiese, hinüber zum Tüllinger Hügel. Regenwolken hängen über den Rebbergen, in den Schrebergärten wehen die Schweizer Fahnen. «Hier stand der Zaun», sagt Lukrezia Seiler und deutet mit der Hand den Hang hinunter. «Aus Stacheldraht, an der Basis acht Meter breit und in der Mitte drei Meter hoch.»
Trotz Regenwetter waren rund achtzig Interessierte an die vom Verkehrsverein und der Dokumentationsstelle organisierte Führung «Riehen grenznahe» gekommen, um zu erfahren, was die Landesgrenze im Zweiten Weltkrieg bedeutete – für Flüchtlinge, Grenzwächter und für die Bevölkerung Riehens. Letztere war sich ebenso wie die Bevölkerung Bettingens bewusst, so  Seiler zu Beginn der Führung, dass das rechtsrheinische Gebiet im Fall eines deutschen Angriffs sofort kampflos aufgegeben worden wäre – die Rheinbrücken wären in diesem Fall gesprengt worden. Hinter diesem Gefühl der Bedrohung sei die Frage nach dem Schicksal der Flüchtlinge für die meisten Menschen aus Riehen und Bettingen in den Hintergrund getreten. Ganz anders für diejenigen, die die Sperrzone in Grenznähe betreten durften oder mussten – Menschen, die dort wohnten, Land bewirtschafteten oder an bestimmten Tagen eine Erlaubnis zum Holzsammeln hatten. Viele von ihnen kamen in direkten Kontakt mit Flüchtlingen.
Das 1996 von Lukrezia Seiler und Jean-Claude Wacker herausgegebene Buch «Fast täglich kamen Flüchtlinge» bildete die Grundlage für die Führung im Gebiet der Eisernen Hand. Auch wer die darin aufgezeichneten Lebensgeschichten und Fakten bereits kannte, konnte sie an den Schauplätzen auf neue, direktere Weise erleben und zudem die Erinnerung ans Gelesene auffrischen. Und das kann vielleicht gar nicht oft genug geschehen – nicht zuletzt im Hinblick auf die Flüchtlingstragödien die sich heute an den Grenzen der Schweiz und Europas ereignen.

Sibylle Meyrat (Riehener Zeitung)

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19.04.2008
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Riehen… feudal 
Basler Landsitze in Riehen
 

Gästeführung mit Albin Kaspar

Seit dem 16. Jh., d.h., seit Riehen zur Stadt Basel gehört, zog es immer wieder wohlhabende Familien hier her. Sie erbauten sich Landsitze, die sie bewirtschafteten und im Sommer auch gerne als Sommerfrische benutzten. Im 18. Jh. zählte Riehen 20 solcher Landgüter. Heute sind noch elf erhalten.Albin Kaspar, Leiter des historischen Grundbuches Riehen, führte eine riesige Gästeschar am 19. April 2008 durch das hochherrschaftliche Riehen. Ausgangspunkt war der Cagliostro-Pavillon, der einst als Gartenpavillon für den Glöcklihof, an der Äusseren Baselstrasse 1/Bettingerstrasse 2 gelegen, errichtet worden war. 1782 wurde das Gartenhaus für den Grafen Cagliostro umgebaut. Die Führung Riehen... mystisch vom 16. Februar 2008 widmete sich eingehend mit dem Grafen und seinem Wirken in Riehen. Der Glöcklihof ist heute noch in Privatbesitz.
Weiter ging es zum Neuen Wettsteinhaus, das 1662 vom Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein erworben wurde. Ein Jahr später liess Wettstein das Innere des Hauses erneuern. Aus dieser Zeit stammt die getäfelte Stube, ein datierter Kachelofen und die reiche Tür- und Deckenbemalung. Das Haus, worin sich heute das Spielzeugmuseum befindet, gehörte einst ebenfalls Johann Rudolf Wettstein. Dieses kaufte er bereits im Jahre 1640, daher der Name Altes Wettsteinhaus.
Im Leben von Wettstein verlief auch nicht immer alles so geradlinig, wie dies heute erscheinen mag. Er stammte ursprünglich aus einer Weinbaufamilie aus der Ostschweiz. Wettstein selber liess sich aber zum Kanzlisten ausbilden, wurde schliesslich Anwalt und heiratete Anna Maria Falkner, die selber aus einer angesehenen Basler Familie stammte. Diese durchaus erstrebenswerte Karriere erschien dem jungen Mann doch etwas zu bieder und er ergriff die Gelegenheit sich in die Dienste der Venezianer zu begeben, wo er das Patent als Hauptmann erlangte. Allerdings blieb er der Kanzlei treu, denn er verrichtete vor allem Schreibarbeit für die Venezianer. Seiner Mutter war dies alles etwas ungeheuer und sie bat ihn in einem Brief, er möge doch wieder zu seiner Familie nach Basel zurückkehren.
Er kehrte zurück, woraufhin seine Karriere begann, die schliesslich mit seiner Gesandtschaft beim Westfälischen Frieden gipfelte, wo er die Eidgenossenschaft aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation herauslösen konnte. Seinen Reichtum erlangte er allerdings nicht dank seiner politischen Erfolge, sondern aus dem Weinhandel in Riehen und seinen äusserst geschickten Spekulationen mit Schuldbriefen. Die beiden Wettsteinhäuser befinden sich heute im Eigentum der Gemeinde Riehen und sind teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.Auch Johann Jakob Wettstein, ein Sohn des berühmten Bürgermeisters von Basel, erwarb in Riehen ein eigenes Landgut. Das sog. Klösterli an der Kirchstrasse 8. Er baute das Haus im Jahre 1672 um, wovon noch eine Inschrift in einem Fensterrahmen zeugt. Das Gebäude selbst ist jedoch älter, frühgotische Spitzbogenfenster weisen darauf hin. Vermutlich diente es dem Kloster Wettingen, das grosse Besitztümer in Riehen besass, als Sitz für die Verwaltung. Daher auch der Name "Klösterli". Im Laufe des 16. Jh. wurde es dann zum Landsitz der Familie Ryhiner, dem ältesten in Riehen, von der es der Sohn Wettstein schliesslich erwarb. 
Über das Iselin-Webersche Landgut an der Baselstrasse 61-65, das heute noch in seinem Ensemble Herrschaftshaus/Ökonomiegebäude eines der prachtvollsten Landgüter in barocker Ausprägung ist, ging es weiter zum Berowergut, das als Restaurant für die Fondation Beyeler dient.
Der Name Berower geht aller Wahrscheinlichkeit auf das Kloster Berau im Schwarzwald zurück. Der erste Besitzer des Berowergutes war Emanuel Ryhiner, der Enkel des Besitzers des Klösterlis. Durch mehrere Handänderungen gelangte es zu Beginn des 17. Jh. in den Besitz der Familie Hoffmann, einer erfolgreichen Bandfabrikantenfamilie. Emanuel Hoffmann gelang es einen mehrgängigen Bandstuhl, d.h. ein Webstuhl, der mehrere Bänder gleichzeitig weben konnte, aus Holland nach Basel zu schmuggeln und 1665 in Basel aufzustellen. Damals verlangte die Damenmode meterweise Seidenbänder für die aufwendigen Roben. Dadurch gelangten die Basler Bandfabrikanten zu grossem Reichtum.
Der Rundgang endete schliesslich im Sarasin-Park, wo sich gleich drei Landgüter vereinigen: Das Werthemann-Stähelinsche Landgut, das Le Grandgut und das Elbs-Birrsche Landgut. Das Elbs-Birrsche Landgut wurde von Daniel Elbs-Birr in den Jahren 1694/95 als Rebgut erbaut. Samuel Heusler erweiterte das Haus zu einem barocken Landsitz mit einem Cour d'Honneur, wie er auch beim Iselin-Weberschen Landgut anzutreffen ist. Im Eingangsbereich des Haupthauses finden sich hervorragende Deckenmalereien, die unter den barocken Stuckdecken wieder zum Vorschein kamen. Das Gebäude ist heute im Besitz der Gemeinde und dient als öffentliche Musikschule Riehen.
Wie dieser Rundgang gezeigt hat, galt es in der Vergangenheit als le dernier cri in Riehen zu wohnen, eine Eigenheit, die bis heute ungebrochen anhält.

Noëlle Gmür Brianza

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15.03.2008
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Riehen... gemeinschaftlich
Das Diakonissenhaushaus Riehen - Geschichte und Gegenwart

 

Gästeführung mit Caroline Schachenmann

Wie kamen die Diakonissen nach Riehen?Jeder kennt sie. Aus dem Dorfbild sind sie nicht wegzudenken. Doch wie kamen sie nach Riehen? Und was machen sie heute? Caroline Schachenmann und Oberin Schwester Doris Kellerhals gaben einem zahlreich erschienen Publikum von «Riehen … erleben» Antwort auf diese und viele andere Fragen.In der Mitte des 19.Jh., verstärkt durch die Industrialisierung, herrschte in vielen Städten Europas grosse Not. Der Staat hatte seinen Einwohnern kaum soziale Einrichtungen zu bieten. Allmählich wurden vermehrt Spitäler gegründet, wofür qualifiziertes Personal notwenig war.Im November 1842 kam Pfarrer Theodor Fliedner, der Gründer und Leiter des Kaiserswerther Diakonissen-Mutterhauses nach Basel zu Christian Friedrich Spittler um für seine Diakonie zu werben. Nördlich von Düsseldorf hatte er nach dem Vorbild der katholischen Barmherzigen Schwestern und Diakonissen der Alten Kirche eine evangelische Gemeinschaft gebildet, die soziale, vor allem krankenpflegerische, Aufgaben übernahmen. Daher suchte er auch in Basel nach Frauen, die bereit waren, sich zu Krankenpflegerinnen ausbilden zu lassen. Es sollen sich daraufhin siebzehn junge Frauen gemeldet haben. Nur wenige dieser Frauen kehrten nach Basel zurück. Daher suchte Spittler nach einer eigenen Lösung, eine eigene Ausbildungsstätte für Schwestern zu gründen. S‘Spital zu gründen. 1852 erwarb er mit Hilfe wohlhabender Bürger von Basel, die das Komitee der Diakonissenanstalt bildeten, die zum Verkauf stehende Knabenpension an der Oberdorfstrasse in Riehen. Dieses Gebäude fand bereits 1352 erste Erwähnung im Zinsregister des Klosters St. Blasien als Küfer- und Weinhändlerhaus. Bereits bevor es der Bürgermeister Emanuel Falkner zu einem barocken Landsitz, von denen es einst über zwanzig in Riehen gegeben hat, ausbauen liess, erfuhr das kleine Küferhaus mehrere Umbauten. So errichtete 1630 Niklaus Bischoff dazu ein Pächterhaus. Heute ist an der Fassade – an der Oberdorfstrasse 20 - noch das grosse Tor des ehemaligen Küferhauses in der Barockfassade zu erkennen sowie rechter Hand, an das Hauptgebäude anschliessend, der Trakt des Pächterhauses. Das Haupthaus wurde zum Mutterhaus der Diakonie und das Pächterhaus zum Spital. Trinette Bindschedler (1825–1879) aus Hagen im Wiesental wurde die erste Oberschwester der Diakonissenanstalt. Am 11. November 1852 fand die feierliche Einweihung statt. Die Oberschwester betrieb im ersten Jahr zusammen mit drei weiteren Schwestern und einer Magd die Anstalt. Für schwere Arbeiten stellten die Frauen zusätzlich Personal ein. So erhielt der Taglöhner, ein Herr Wyss, pro Tag und je nach Arbeit CHF 1.-- bis CHF 1.20.Neben der Pflege wurden am Spital auch komplizierte chirurgische Eingriffe erfolgreich durchgeführt, da man Sinn für Forschung in Riehen entwickelte. Das fand allerdings nicht nur positiven Anklang. Bereits 1871 legte man sich im neu erbauten Spital, dem heutigen Mutterhaus, einen Dampfsterilisator für den Operationssaal zu, was damals einer der neusten Errungenschaften war. Das Spital besass zudem eine eigene Apotheke, die am Anfang unter der Leitung der Oberschwester stand. Im Jahr 1853 beispielsweise beherbergte das Spital 106 Patienten mit einer durchschnittlichen Liegezeit von einem Monat. Die Kosten für den Aufenthalt beliefen sich auf CHF 3.-- pro Woche. Begüterte liessen sich aber nach wie vor zu Hause pflegen, da die Ansteckungsgefahr mit Typhus und anderen Krankheiten im Spital ausserordentlich gross war. Diese Gefahr bestand auch für die Diakonissen, die manchmal schon nach kurzer Zeit im Dienste ihrer Arbeit verstarben. Im Laufe der Zeit übernahmen die Diakonissen weitere soziale Aufgaben in der Region und in der ganzen Schweiz. Ihre Aussenstationen mehrten sich, das Werk wuchs. So betätigten sie sich in der Gemeindepflege, Kinder- und Jugendarbeit, setzten sich für Gefangene ein, führten Schulen und vieles mehr. 1941 betrug ihre Anzahl 592 Schwestern und nahm dann mit den Jahren stetig ab. Seit 1953 begannen sich die Diakonissen allmählich von vielen Aufgaben zu trennen und auf einige wichtige, vor allem spirituelle, Punkte zu konzentrieren. Das religiöse Gemeinschaftsleben nahm gegenüber Pflege und Betreuung einen grösseren Stellenwert ein. Das Spital beispielsweise wird seit 1972 von der Gemeinde Riehen betrieben. Heute sind die Diakonissen eine Kommunität, die sich an die Regeln des hl. Benedikt anlehnt. Der Vergleich mit einem katholischen Schwesternorden ist sogar durchaus erlaubt.

Die nächste Veranstaltung von «Riehen… erleben» findet am Samstag, 19. April 2008 statt und ist der Geschichte der Basler Landsitze in Riehen gewidmet.    

N. Gmür Brianza, VVR Vizepräsidentin

Weitere Informationen finden Sie unter Riehen... à point

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16.02.2008
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Riehen... mystisch

Graf Alessandro Cagliostro - die wahre Geschichte eines Grafen

 

Gästeführung mit Gaspare Foderà

Bei prachtvollem Wetter erschien am vergangenen Samstag einer grossen Gästeschar der Geist des Grafen Cagliostro und legte Zeugnis von seinem bewegten Leben ab. Gaspare Foderà, Leiter der Dokumentationsstelle Riehen, schlüpfte gekonnt in die Rolle des Grafen und erzählte den rund 60 Besuchern von «Riehen… erleben» dessen spannende Lebensgeschichte.  Geboren wurde die schillernde Persönlichkeit als Giuseppe Balsamo am 8. Juni 1743 in Palermo in ärmlichen Verhältnissen. Bereits mit fünf Jahren war er Waise. Daraufhin kam er in die Obhut seiner Tante Maria Cagliostro. Nach einem Internatsbesuch ging er ins Kloster Caltagirone auf Sizilien. Schnell liess er sich vom Klosterapotheker in die Geheimnisse der arabischen Heilkunst einweihen, womit er sich das Wissen für seine spätere Tätigkeit erwarb. Sogleich versuchte er sein Können an der Katze des Abtes des Klosters aus. Das Experiment misslang, die Katze starb und er musste nach Messina fliehen. Dort machte er die Bekanntschaft eines damals berühmten Chemikers, der ihn in die Alchemie einführte. Mit ihm bereiste er das Mittelmeer. Auf Malta wurde Balsamo als 25-Jähriger vom Grossmeister der Johanniter zum Ordensritter geschlagen. Bald darauf starb der Grossmeister und Balsamo litt unter diesem Verlust. Er zog nach Rom, wo er seine Frau Lorenza kennen lernte. Für sie musste er eine grosse Summe zahlen, die ihn an den Rand des Ruins trieb. Damals wurde er dem Vorwurf ausgesetzt, dass er seine Frau zur Kurtisane gemacht habe, was er heftig bestritt. Das Paar floh aus Rom. Über Paris gelangten sie nach London, wo Balsamo Freimaurer wurde. Von diesem Zeitpunkt an nannte er sich Alessandro Graf von Cagliostro. Durch sein Können gelangte er zu Reichtum und erhielt Zugang zu den höchsten Kreisen. Cagliostro gründete eine eigene Loge nach gemischtem Ritus und ägyptischem Vorbild, was bedeutete, dass auch Frauen Zutritt zur Freimaurerei hatten. Eine fortschrittliche Tat, wie der Freimaurer Professor Hans-Martin Linde im Anschluss  an die Ausführungen des Grafen beteuerte.In Strassburg gelang es Cagliostro erstmals, Menschen aus verschiedensten Klassen zu heilen, was schnell den Neid der Ärzte hervorrief. Lavater, damals ein berühmter Arzt aus Zürich, schimpfte ihn einen Scharlatan. Cagliostro gelang ein weiteres Meisterstück; er heilte die Gattin von Jacob Sarasin, worauf er nach Basel eingeladen wurde und einige Zeit im Weissen Haus und in Riehen im Cagliostro-Pavillon logierte. Zurück nach Frankreich hatte er in Strassburg Kontakt zu Kardinal Louis de Rohan und verstrickte sich durch ihn in die berühmte Halsbandaffäre. Cagliostro wurde daraufhin ins Gefängnis geworfen. Er wurde jedoch von den Vorwürfen entlastet und aus Frankreich ausgewiesen. Von dort aus gelangte er nach Rom, wo er mit dem Papst zusammenstiess. Ein Journalist entdeckte dort seine wahre Identität. Cagliostro wurde zum Tode verurteilt, doch wandelte man die Strafe 1791 in lebenslange Haft um. 1795 wurde er schliesslich im Gefängnis bei Urbino umgebracht.  Im Anschluss an seine Erzählungen lotste der Geist des Grafen die Zuhörer vom Bürgersaal in den Garten des Pavillons. Viel hatte sich inzwischen verändert. Im Garten erkannte Cagliostro nur noch den Springbrunnen. Der Pavillon wurde vom Vater von Johann Jacob Bischoff-Merian einst als Lusthaus errichtet. 1783 erfolgte ein Umbau, da Cagliostro eine andere Raumaufteilung für seine Seancen benötigte. Zu diesem Zeitpunkt wurden das Dachgeschoss aus- und der Treppenturm angebaut. Auf dem Turm befand sich einst als Dachschmuck ein Mischwesen aus Fisch und Drache, das ein Glöckchen im Rachen trug. Die vier erhaltenen Glocken entlang der Dachtraufe des Treppenturms symbolisieren die vier Elemente. Kinder oder Tauben, die Cagliostro hypnotisierte, dienten ihm jeweils als Medium für die Teilnehmenden der Versammlungen. Hier konnte jeder im Kampf mit sich selber eine höhere Bewusstseinsstufe erlangen und letztlich zur absoluten Weisheit gelangen. Ein hehrer Zustand, den Cagliostro für alle seine Mitmenschen erträumte. Seinen faszinierten Zuhörern hat er hiermit die einzig wahre Geschichte erzählt.

N. Gmür Brianza, VVR Vizepräsidentin

Die nächste Veranstaltung von «Riehen… erleben» findet am Samstag, 15. März 2008 statt und führt zur Geschichte und Gegenwart des Diakonissenhauses in Riehen.

Weitere Informationen unter Riehen... à point

 

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22.01.2008
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«Riehen… erleben» erlebte einen fulminanten Start

 

Am vergangenen Samstag eröffneten der Verkehrsverein Riehen und die Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen ihren Reigen thematischer Gästeführungen mit dem Film «Unser Riehen – die Schönheiten eines Dorfes».

Anlässlich der 450 Jahre Zugehörigkeit Riehens zu Basel wurde im Jahre 1972 der Film «Unser Riehen» gedreht. Die Dokumentationsstelle Riehen liess den Film eigens digitalisieren. Ungefähr 150 Besucher verfolgten im Bürgersaal des Gemeindehauses mit grossem Interesse den 40minütigen Film, der nie zuvor einem breiteren Publikum gezeigt worden war. Besonders spannend war zu sehen, was vor 35 Jahren in Riehen von Bedeutung war und in Bild und Wort festgehalten wurde. 

Grossen Wert legte der Film beispielsweise auf die historische Bausubstanz, die in  reichem Masse in und um Riehen anzutreffen ist, aber auch auf das ansässige Gewerbe, das im Film äusserst grosszügig bedacht wurde und beim einen oder anderen Zuschauer ein Schmunzeln hervorlockte. Heiterkeit beim Publikum löste die Szene eines James-Bond-mässigen Überholmanövers eines genervten Automobilisten mitten im Dorf auf der Baselstrasse aus, ein Verhalten, das heute unvorstellbar ist, damals aber noch möglich war.

Eine historische Dokumentation der zum Glück nicht realisierten kantonalen Planungsabsichten stellt auch die im Kommentar enthaltene Ankündigung vom Abriss des Bäumlihof-Guts und der darauf entstehenden Überbauung mit Hochhäuser für etwa 6‘000 Bewohner dar.

Vielleicht gerade auch wegen einiger Ungereimtheiten der Kameraführung und des Kommentars aus heutiger Sicht, aber vor allem aufgrund der vielen nostalgischen Dorfansichten ist dieser Film ein liebenswertes Stück Riehener Geschichte, das es wert war, den Tiefen des Archivs entrissen zu werden und als Auftakt des neuen Führungszyklus in Riehen gezeigt zu werden. Den Besuchern hat es gefallen, denn sie unterhielten sich noch äusserst angeregt beim anschliessend offerierten Apèro im Gemeindehaus.

Die nächste Veranstaltung von «Riehen… erleben» findet am Samstag, 16. Februar 2008 statt und ist dem Grafen Alessandro Cagliostro gewidmet.

 

Weitere Informationen unter Riehen... à point

 

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07.01.2008
Königin Fabienne (7) wünscht sich ein neues Schwimmbad
Seit drei Jahren führt der Verkehrsverein den traditionellen Dreikönig-Sternmarsch jeweils abwechselnd in einem der Riehener Quartiere durch. Dieses Mal fand der Anlass gemeinsam mit dem Neujahrsapéro des Neutralen Quartiervereins Niederholz in der Aula des Wasserstelzen-Schulhauses statt. Rund 500 Erwachsene und Kinder spazierten am Sonntagabend bei schönem Winterwetter mit einem der Könige von den drei Treffpunkten ins Niederholzquartier.

Sabine Strebel und Nicole Strahm begrüssten namens der Organisatoren und der Chor des Niederholz-Schulhauses unter der Leitung von Christina Mettler umrahmte den Anlass. Nach dem Erzählen einer Dreikönigs-Geschichte von Felix Werner waren alle Anwesenden zu heisser Schokolade, Punsch und Dreikönigs-Kuchen eingeladen.

Glück hatte dabei Fabienne Maier (7). Sie entschied sich für den richtigen Kuchen und wurde nach Jadranka Mandal (2006) und Manuel Markstaller (2007) zur dritten Königin von Riehen gekrönt. Fabienne wohnt an der Käppeligasse und besucht die Klasse 1b im Schulhaus Erlensträsschen. In Riehen gefällt es ihr gut – besonders die Schule, wie sie betonte. Sehr grossen Beifall bekam Königin Fabienne für ihren spontan geäusserten Wunsch für Riehen „Ich wünsche mir ein neues Schwimmbad.“
28.12.2007
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Wünsche zum neuen Jahr!

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern – da blühen sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiss ich nicht.
(Peter Rosegger (1843–1918))

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!
12.12.2007
Gutscheine für Gästeführungen
Ein besonderes Geschenk?
Ein Gutschein für eine Gästeführung erfreut jedes Besucher-Herz!

(Weitere Informationen finden Sie unter Gästeführungen oder Riehen... erleben)
08.12.2007
Neues Angebot in Riehen: Gästeführungen
Der Verkehrsverein Riehen und die Dokumentationsstelle der Gemeinde Riehen prä-sentieren ein neues und spannendes Angebot „Riehen … erleben“. Es beinhaltet ab dem kommenden Jahr eine reichhaltige Palette an koordinierten Führungen, im Rah-men von monatlichen Themenführungen „Riehen… à point“ oder in einer nach indivi-duellen Wünschen der Gäste gestalteten Gruppen-Führung aus „Riehen… à la carte“. Ergänzt wird das Angebot mit persönlich zugeschnittenen Rahmenprogrammen und in Zusammenarbeit mit diversen kulturellen Organisationen der Region in „Riehen… supplément“. Das neue Angebot wird mit einer informativen Broschüre lanciert.

Der Verkehrsverein und die Dokumentationsstelle möchten allen, die Riehen kennen lernen oder neu entdecken möchten, unsere Heimat „appetitlicher“ näher bringen. Angeregt von diesem Gedanken ist durch die Initiative der beiden genannten Institutionen ein neues Ange-bot „Riehen… erleben“ entstanden.
Unter dem Titel „Riehen… à point“ bieten der Verkehrsverein und die Dokumentationsstelle an jedem 3. Samstag im Monat, ausser im Juli und Dezember, öffentliche Gästeführungen an, unter der Leitung von kompetenten und interessanten Persönlichkeiten. Die Führungen kosten jeweils CHF 10.- für Erwachsene und CHF 5.- für Kinder.
Ein etwas anderes Geschenk? Ein Gutschein für eine Gästeführung erfreut ganz sicher jedes Besucher-Herz!
Unter „Riehen… à la carte“ kann man individuelle Führungen buchen. Abgestimmt auf die jeweiligen Zeitvorstellungen, Interessen und Bedürfnisse begleiten die Gästeführenden die Besucher auf spannende Erkundungstouren. Die Kosten betragen CHF 220.- pro Gruppe und CHF 180.- pro Schulklasse oder andere Kinder- und Jugendgruppen.
Zusätzlich zu „Riehen... à point“ und „Riehen... à la carte“ arrangieren die beiden Institutionen gerne für ihre Besucher ein persönlich zugeschnittenes Rahmenprogramm unter „Riehen… supplément“. In Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen in Riehen und im Drei-ländereck wird ein reichhaltiges Programm an weiteren Führungen, Rundgängen und Aus-flügen geboten.
Eine umfangreiche Broschüre informiert über das neue umfassende Angebot an Gästefüh-rungen. Verkehrsverein und Dokumentationsstelle freuen sich darauf, Riehen ab 2008 zu einem einzigartigen Erlebnis für alle zu gestalten. Ein attraktiver Aufenthalt in unserer Region ist garantiert.
04.11.2007
Mitgliederanlass des Verkehrsvereins vom 31.10.2007
Wollten Sie schon immer einmal wissen, wer oder wo und warum …in Riehen …? Auf diese Fragen und über 11 Kilometer Akten und über noch viel mehr konnten die interessierten Besucher des Verkehrsvereins Riehen an ihrem Mitgliederabend Näheres erfahren. Rund 60 Gäste begrüsste die Präsidentin Nicole Strahm-Lavanchy im Bürgersaal zu einer spannenden historischen Reise durch die Geschichte und das Leben der Bevölkerung in unserem Dorf. Herr Gaspare Foderà, Leiter der Dokustelle Riehen, und sein Team erzählten dem aufmerksamen Publikum über die riesigen Bestände an Archivmaterial der Gemeinde, der umfangreichen Zeitungsdokumentation, der wertvollen Fotosammlung und der sehr vielseitigen Bibliothek. Eine grosse Fundgrube an Dokumenten zur Geschichte der Liegenschaften im alten Dorfkern und einer historischen Personenkartei bietet das historische Grundbuch.
Beim anschliessenden Rundgang durch die Dokumentationsstelle konnte man das Augenmerk auf Dinge unseres Wohnortes richten, die nicht immer auf den ersten Blick zu sehen oder zu erfahren sind. Die viele Fragen und Anliegen zeigten, dass die Geschichte Riehens in uns allen weiter lebt. Der gemütliche Apéro rundete diesen überaus gelungenen Anlass ab.
01.08.2007
Offizielle Bundesfeier der Gemeinde Riehen
Der Verkehrsverein organisiert die offizielle Bundesfeier am 1. August 2007 im Sarasinpark. Das Festzelt ist von 18.00 – 24.00 Uhr in Betrieb. Die offiziellen Ansprachen beginnen um 19.00 Uhr. Gastredner ist Dr. Hanspeter Weisshaupt, Delegierter beider Basel für die Euro 08. Musikalisch umrahmt wird die Feier vom Musikverein Riehen, vom Posaunenchor des CVJM Riehen und von dem Regio-Alphornduo Riehen. Tanz und Unterhaltung bieten die ‚Swissbrothers’. Ca. um 21.30 Laternenumzug rund um den Sarasinpark (Besammlung 21.15 bei der Musikschule). Um 22.00 Uhr Feuerwerk. Weitere Attraktionen: Hüpfburg, Armbrustschiessen und Bungy-Trampolin. Eigene Feuerwerke können in einem speziell gekennzeichneten Gebiet gezündet werden.
05.05.2007
Willkommensanlass für Neuzugezogene
Zweimal im Jahr laden der Verkehrsverein und die Gemeinde Riehen neu zugezogene Einwohnerinnen und Einwohner zu einem Willkommensanlass ein. Rund 60 Personen folgen der Einladung am 5. Mai und wurden von Gemeindepräsident Willi Fischer und Verkehrsvereinspräsidentin Nicole Strahm-Lavanchy im Einwohnerratssaal willkommen geheissen. Nach einer kurzen Einführung über die Gemeinde erfuhren sie anhand der beiden Dorfmodelle und eines virtuellen von Andreas Künzi und Cornelia Lyner gestalteten Rundgangs durch Riehen viel Wissenswertes über ihre neue Wohngemeinde. Während des anschliessenden Apéros stellte Konservator Bernhard Graf das Spielzeug-, Dorf- und Rebbaumuseum vor und lud die Anwesenden zu einem Gratis-Museumsbesuch ein. Der nächste Willkommensanlass findet am 8. September statt.
07.01.2007
Dreikönig-Sternmarsch des Verkehrsvereins Riehen
Grosser Andrang beim diesjährigen Dreikönigssternmarsch des Verkehrsvereins Riehen. Von den Ausgangspunkten beim Rauracher-Zentrum, bei der Kornfeldkirche und beim Schulhaus Hintergärten machten sich die drei Könige um 17 Uhr mit ihrem Gefolge auf den Weg und trafen rund eine halbe Stunde später im Meierhof ein. Musikalisch empfangen wurden die mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Schülerinnen und Schülern des Niederholzchors unter der Leitung von Andrin Höltschi und von Felix Werner, der eine zeitgenössische Dreikönigsgeschichte vortrug. Anschliessend offerierte der Verkehrsverein zum Zvieri 450 Königskuchen, Tee, Kakao und Punsch. Manuel Markstaller (4) hatte sich für den richtigen Kuchen entschieden und wurde damit zum neuen König von Riehen gekürt. Schwester Lyah (3) und Vater Pascal Brunner freuten sich mit. Diese Woche stand für Manuel dann gleich noch ein weiteres grosses Ereignis an: er feierte gestern Donnerstag am 11. Januar seinen 5. Geburtstag! Als Preis durfte Manuel einen von der Rössli Buchhandlung in Riehen gestifteten Büchergutschein im Wert von 200 Franken entgegennehmen. Wie die letztjährige Riehener Königin Jadranka Mandal wohnt auch Manuel Markstaller im Niederholzquartier und besucht dort den Kindergarten Niederholz. Besonders gefällt ihm dort der von der Kindergärtnerin Frau Wanzenried wöchentlich jeweils am Freitag durchgeführte ‚Zeigetag’, wo jedes Kind ein Spielzeug von zuhause mitbringen und den anderen Kindern zeigen darf. Letzte Woche präsentierte Manuel dort stolz seinen neuen Lerncomputer. An Riehen gefällt ihm besonders das Landauer Freizeitzentrum, wo er sich vor allem in den Sommermonaten sehr oft aufhält.
04.01.2007
Einladung zum Dreikönig-Sternmarsch - Wer wird Königin oder König von Riehen?
Am Sonntag, 7. Januar 2007 lädt der Verkehrsverein Riehen um 17.00 Uhr zum traditionellen Dreikönig-Sternmarsch ein.

Begleiten Sie von den Treffpunkten Rauracher-Zentrum, Kornfeldkirche und Schulhaus Hinter Gärten aus einen König zum Meierhof (hinter der Dorfkirche). Dort lädt der Verkehrsverein zu einem Zvieri mit Punsch, Kakao und feinem Dreikönigskuchen ein.

Wer hat den König in seinem Stück Kuchen? Auf die Königin oder den König wartet ein Präsent, welches von der Rössli Buchhandlung in Riehen gestiftet wird.

Begleitet wird der Anlass von den Schülerinnen und Schülern des Niederholzchors.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt und dauert bis 19 Uhr.

Der Verkehrsverein freut sich auf Ihre Teilnahme.
22.12.2006
Einladung zum Neujahrspéro
Am ersten Tag des neuen Jahres laden die Gemeinde Riehen und der Verkehrsverein Riehen um 17 Uhr zum traditionellen Neujahrsapéro in den Dorfsaal des Landgasthofes ein. Musikalisch umrahmt wird der Anlass von Katrin Bösiger (Violine) und Christoph Rüegg (Gitarre).
10.01.2006
Riehener Vereinsverzeichnis 2006 erschienen
Diese Woche ist das aktualisierte ‚Vereinsverzeichnis 2006’ erschienen. In der vom Verkehrsverein herausgegebenen Broschüre sind alle in Riehen aktiven Vereine sowie die politischen Parteien mit Adressen und Kontaktpersonen aufgeführt. Das Vorwort zur Neuauflage hat Gemeindepräsident Willi Fischer verfasst. Finanziert werden konnte die Broschüre dank verschiedenen Zusatzeinträgen für die Gemeinde und den Verkehrsverein kostenlos. Die Broschüre ist am Schalter der Gemeindeverwaltung und im Kulturbüro erhältlich und wird an neu in Riehen wohnhafte Personen abgegeben. Aktuelle Informationen zu allen Riehener Vereinen sind auch auf der Homepage des Verkehrsvereins unter www.verkehrsvereinriehen.ch erhältlich.
08.01.2006
Jadranka I, Königin von Riehen - Erfolgreicher Dreikönig-Sternmarsch
Nach einjähriger Pause luden die Verkehrsvereine Riehen und Bettingen am vergangenen Sonntag wieder zum Dreikönig-Sternmarsch ein. Gegenüber den früheren Jahren hat sich einiges geändert. In Bettingen, bei der Musikschule Riehen und beim Rauracher-Zentrum brachen die drei Könige um 17 Uhr mit ihrem Gefolge auf und trafen rund eine halbe Stunde später bei der Kornfeldkirche ein. Begrüsst wurden die gut 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Posaunenchor des CVJM Riehen mit musikalischen Klängen und von Felix Werner mit einer Dreikönigsgeschichte. Anschliessend offerierten die beiden Verkehrsvereine in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Kornfeld Königskuchen und Getränke. Jadranka Mandal aus Riehen hatte das Glück auf ihrer Seite, wählte den richtigen Kuchen und wurde zur Königin Jadranka I. von Riehen und Bettingen gekrönt. „Damit habe ich jetzt überhaupt nicht gerechnet,“ war ihre erste Reaktion. Die gebürtige Kroatin lebt mit ihrem Mann Srecko und ihren Söhnen Daniel (10) und Marco (8) seit 1987 in der Schweiz. Vor zwei Jahren wurde die Familie in Riehen eingebürgert und fühlt sich im Niederholzquartier sehr wohl. „Es gefällt uns in Riehen sehr gut. Wir sind gut aufgenommen worden und die Leute sind alle sehr freundlich. Besonders schätzen wir das Freizeitzentrum Landauer, wo wir uns regelmässig aufhalten und am Freitag oft grillieren,“ sagt Jadranka Mandal. Beide Söhne gehen ins Niederholzschulhaus und spielen beim FC Amicitia Fussball. Was würde sie in Riehen gerne bewegen? „Die gut vielseitigen Freizeitangebote mir wichtig. Die sollen unbedingt bestehen bleiben. Und wenn ich als Königin noch einen Wunsch frei habe, dann wünsche ich mir, dass die Schweiz im Sommer Fussballweltmeister wird.“
09.11.2005
Neujahrsapéro 2006
Am Neujahrstag um 17 Uhr laden der Verkehrsverein und die Gemeinde zum traditionellen Neujahrspéro ein. Die Veranstaltung findet im Saal des Landgasthofes statt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu herzlich willkommen.
28.10.2005
Mit Petroleum gegen Mücken - Dia-Abend mit Johannes Wenk
Zu einem Dia-Abend mit historischen Aufnahmen aus der Sammlung von Johannes Wenk konnte die Präsidentin des Verkehrsvereins Riehen, Nicole Strahm-Lavanchy, am Donnerstag letzter Woche rund hundert Vereinsmitglieder im Landgasthof willkommen heissen. Johannes Wenk hat in den vergangenen Jahrzehnten eine einzigartige Sammlung von Fotografien geschaffen, welche die Entwicklung Riehens aufzeigen. Irma Wenk zitierte dazu passend einige Auszüge aus frühen Jahresberichten des Verkehrsvereins. Die im Vergleich zu heute prekären sanitären Einrichtungen führten im Sommer regelmässig zu Mückenplagen. 1903 übernahm der Verkehrsverein darum die Kosten für Versuche zu deren Bekämpfung mittels Petrolium. Im Winter 1909 gab es in Riehen auf Initiative des Verkehrsvereins erstmals eine Eisbahn, allerdings noch nicht auf dem heutigen Eisweiher, sondern in den Mühlematten neben der Weilstrasse. Die "rege wintersportliche Tätigkeit" wurde unter anderem dadurch ermöglicht, dass der Kanton dafür das Land und das notwendige Wasser kostenlos zur Verfügung stellte. Eindrücklich ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher: Insgesamt nutzten 2100 Personen das Angebot - nicht mitgezählt die vielen Schulklassen. Spitzentag war der 10. Januar, wo 700 Personen die Gelegenheit zum Schlittschuhlaufen nutzten. Verschiedene Passagen der alten Jahresberichte weisen erstaunliche Parallelen zur Gegenwart auf. So wurden beispielsweise im Jahresberich 1910 Verkehrsprobleme im Dorf beklagt und man forderte von der Gemeinde "angebrachte Massnahmen" sowie das Anbringen von "Warnungstafeln". (Riehener Zeitung vom 28.10.2005/we)
02.09.2005
Der Verkehrsverein am Dorffest
Vom 2. bis 4. September ist der Verkehrsverein Riehen am Dorffest mit einem Stand (Nr. 66 beim Gemeindehausplatz) präsent. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
27.07.2005
Riehener 1. Augustfeier an neuem Ort!
Die 1. Augustfeier 2005 wird vom Riehener Verkehrsverein erstmals im Sarasinpark durchgeführt. Mit diesem Ortswechsel wird der Dorfkern vermehrt ins Festgeschehen eingebunden.

Dieses Jahr kann die Gemeinde Riehen der Bevölkerung zum ersten Mal ein offizielles Feuerwerk bieten. Dies wird besonders die jungen Gäste freuen, auf die ganz spezielle Attraktionen während der Feier warten. Bisher musste auf das Abbrennen von Feuerwerk in Riehen verzichtet werden, weil der Eisweiher, wo die Bundesfeier in früheren Jahren stattgefunden hat, in der Gewässerschutzzone liegt.

Das Festprogramm beginnt um 18.00 Uhr. Der höchste Basler, Grossratspräsident Bruno Mazzotti, hält die offizielle Ansprache zum Nationalfeiertag. Christoph Bürgenmeier, Gemeindepräsident ad interim, überbringt den Anwesenden die Grussbotschaft der Gemeinde Riehen. Auch in diesem Jahr sorgt die Schachgesellschaft Basel-Riehen für das leibliche Wohl der Gäste in einem eigens dafür errichteten Festzelt. Musikalisch umrahmt wird das Geschehen vom Musikverein Riehen und der Dixiband „The Melody Makers“ aus dem Oberbaselbiet, die mit ihren flotten Melodien vielleicht den einen oder anderen Besucher aufs Tanzparkett locken. Das Feuerwerk erfolgt pünktlich um 22.30 Uhr.

Da wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, beispielsweise das Tram Nr. 6 bis zur Haltestelle Fondation Beyeler. Vor der Musikschule Riehen finden sich genügend Fahrradständer, für diejenigen, die mit dem Velo kommen möchten.
08.05.2005
Mithelfen bei der Auftaktveranstaltung 'Riehen läuft um die Welt - wir laufen mit'
An der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Riehener Lokale Agenda 21 Projekts führt der Verkehrsverein ein Beizli und betreut die VIP-Bar. Mitglieder, die beim Servieren helfen möchten sind gebeten, sich mit der Präsidentin Nicole Strahm in Verbindung zu setzen.
30.04.2005
Grosses Interesse an der Neuzuzügerfahrt
Bei schönem Frühlingswetter folgten gegen siebzig neu in Riehen wohnhafte Einwohnerinnen und Einwohner der Einladung des Verkehrsvereins zur Neuzuzügerfahrt. Nach der Begrüssung ging Gemeindepräsident Michael Raith in einer kurzweiligen Einführung auf geografische, historische und politische Besonderheiten Riehens ein. Auf der anschliessenden Rundfahrt in zwei Cars zeigten Cornelia Lyner und Felix Werner den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Vielseitigkeit der Gemeinde und wiesen auf die verschiedenen Sport- und Freizeiteinrichtungen hin. Im Hof des Dorfmuseums hiess Verkehrsvereinspräsidentin Nicole Strahm die neuen Einwohnerinnen und Einwohner in Riehen willkommen, präsentierte das neu geschaffene Riehener Vereinsverzeichnis und lud zu einem Apéro und einem reichhaltigen Buffet. Genutzt wurde dabei nicht nur die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen, sondern auch für zahlreiche Fragen an die ebenfalls anwesenden Gemeinderatsmitglieder Maria Iselin, Christoph Bürgenmeier, Willy Fischer und Marcel Schweizer sowie an Gemeindeverwalter Andreas Schuppli.
28.04.2005
In Riehen lebt es sich gut!
Riehen ist gemäss einem Ranking der Wirtschaftszeitungen CASH und L'Hebdo die Schweizer Gemeinde mit der höchsten Lebensqualität. Auf dem zweiten Rang liegt Zug, gefolgt von St. Gallen. Von den fünf 'Grossstädten' habe Bern die Nase vorn und liegt auf Platz 34, Zürich Platz 39 und Basel Platz 62. Die Westschweizer Städte Genf und Lausanne liegen auf den Plätzen 46 und 82. Das Schlusslicht bildet die Stadt Grenchen SO, die noch immer den "Aderlass in der Industrie" spüre.

Insgesamt hat das Westschweizer Institut Idheap 104 Städte unter die Lupe genommen. Berücksichtigt wurden alle Gemeinden, die im Jahr 2002 mindestens 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner zählten. Der Vergleich beruht auf 30 Indikatoren. Diese sind in fünf Kategorien aufgeteilt: Lebensbedingungen, wirtschaftliche Dynamik, Gesundheit/Soziales/Kultur, Umwelt/Verkehr und Politik/Institutionen.
(Quelle: Zeitschrift CASH)
netzhandwerk gmbh, net services